Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 102 (02/2003).
DOSSIER Marokko: Die Kultur des Hrigue
Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen die westlichen Länder viele wenig qualifizierte Arbeitskräfte aus den Ländern der Dritten Welt an (im Falle Frankreichs vor allem aus Nordafrika), um den Wiederaufbau Europas voranzutreiben. Zu Beginn war diese Migration zum Großteil legal, die "illegale" Immigration hat jedoch seit Ende der achtziger Jahre an Bedeutung zugenommen, um Mitte der neunziger Jahre mit dem Phänomen der Pateras 1 dramatische Ausmaße anzunehmen. Dies ist unter anderem verschiedenen Maßnahmen der Europäischen Union zur Beschränkung der Einwanderung zuzuschreiben. Original Author: Mohammed Nadif (Universität Hassan II,Casablanca)
Von Mohammed Nadif (Universität Hassan II,Casablanca), eingestellt am 05.02.2003 weiterlesenDie Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft
Die "Gemeinsame Agrarpolitik" der EU (GAP) ist an ihre Grenzen gestoßen. Das haben die zahlreichen Krisen und Skandale im Lebensmittelsektor der letzten Jahre nur all zu deutlich gezeigt. Sollte es zu einer Neuauflage der GAP kommen, so wird es wohl kaum mit einigen kosmetischen Retuschen getan sein, die das Gesamtsystem unangetastet lassen ? ein System, das der Agroindustrie alle Mittel in die Hand gibt, der bäuerlichen Landwirtschaft endgültig den Garaus zu machen. Original Author: Bertrand Burollet
Von Bertrand Burollet, eingestellt am 05.02.2003 weiterlesenBäuerliche Landwirtschaft in Österreich
Österreich, ein Land mit 8 Millionen Einwohnern und nur wenigen großen Städten, ist durch die Alpen geprägt. 43 Prozent der Bevölkerung leben in ländlichen Gemeinden, die 91 Prozent der Landesfläche ausmachen. In den Berggebieten liegt fast die Hälfte der Höfe, Familienbetriebe mit Grünland und Wald, die 58 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche Österreichs bearbeiten. Nur in den Tallagen und im Osten und Südosten des Landes findet man Ackerbau, Gemüseanbau und, in klimatisch begünstigten Gebieten, Weingärten. Original Author: Heike Schiebeck (Longo Mai)
Von Heike Schiebeck (Longo Mai), eingestellt am 05.02.2003 weiterlesenAKTUELL: Die interkulturelle Praxis derInternationalen Gärten Göttingen. Integration und Identität
Begleitet man Frau Abid auf einem Gang durch Göttingens Innenstadt, kann es lange dauern, bis man das Ziel erreicht. Überall trifft sie Bekannte: Kurden, Araber, Deutsche, Äthiopier, Sri Lankanesen und Kosovaren. Und wenn ihre Taschen gefüllt sind mit frisch geernteten Zucchini, Postelein, Korianderkraut oder Pfefferminze, hat sie meistens schon die Hälfte ihrer Ernte verschenkt, wenn sie zu Hause ankommt. Frau Abid hat etwas zu geben. Original Author: Christa Müller (Stiftung Interkultur)
Von Christa Müller (Stiftung Interkultur), eingestellt am 05.02.2003 weiterlesenBUCHBESPRECHUNG: Tödliche Idylle
In die Nähe Kusturicas meinte jemand Kim Mehmetis Roman "Das Dorf der verfluchten Kinder" rücken zu müssen. Wenn Underground zur Idylle geworden ist, wird Mehmetis Buch womöglich als Liebeslied verstanden. Das ist es nicht. Kim Mehmeti ist einer der wenigen Publizisten Mazedoniens, die sowohl auf albanisch als auch mazedonisch veröffentlichen. Damit ist er den Ultras der beiden großen Bevölkerungsgruppen seit langem ein Dorn im Auge. Original Author: Jochen Langer, EBF
Von Jochen Langer, EBF, eingestellt am 05.02.2003 weiterlesenletzte KommentareRSS
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