Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 179 (02/2010).
ITALIEN: ImmigrantInnen-Aufstand

Gerade als wir in der Schweiz versammelt waren, um 10 Jahre nach den rassistischen Übergriffen in El Ejido die Situation der ImmigrantInnen, die im Plastikmeer von Almeria in Andalusien ausgebeutet werden, zu besprechen und zu überlegen, was wir weiter tun können, erreichte uns die Nachricht von der Revolte der ImmigrantInnen in Rosarno im Süden Italiens (Kalabrien). Sie wurden auf brutale Weise gejagt und vertrieben, ihre Baracken wurden demoliert. Die pogromartigen Ausschreitungen in El Ejido jähren sich jetzt zum zehnten Mal. Die Situation ist nach wie vor äußerst prekär. Die Aufgabe, die unsere Freunde von der andalusischen Landarbeitergewerkschaft SOC dort nach wie vor wahrnehmen, ist weiterhin sehr undankbar und extrem anstrengend, aber dringend notwendig. Sie brauchen unsere volle Unterstützung. Original Author: Nicholas Bell (EBF - Frankreich)
Von Nicholas Bell (EBF - Frankreich), eingestellt am 05.03.2010 weiterlesenDOSSIER: 1989-UND DANACH ? : Frauen nach der Wende*

Die Bilder sind bekannt: Massen von Menschen überqueren in der Nacht vom 9. November 1989 die Grenze zwischen Berlin und Berlin – die Mauer ist gefallen. Deutsche aus dem Osten und dem Westen fallen sich in die Arme. Die Zeit zwischen dem Fall der Mauer und dem Ende der DDR sowie die sozialen und politischen Auswirkungen der Ereignisse für Deutschland und die ganze Welt sind schwer zu fassen und zu messen.Die Mauer in Berlin fällt am 9. November1989. Es wird engagiert diskutiert während einigen Wochen, auf den Straßen und in verqualmten Küchen, um die Situation zu begreifen und um Wege für das Kommende zu suchen, um Vorschläge zu machen. Die Chance ergreifen, das System zu erneuern, zu restaurieren, radikal zu ändern. Oder sich an dem Zusammenbruch erfreuen, auf den Ruinen so langewie möglich tanzen… Brüche entdecken Original Author: Renée Ginger Timult(Dieser Artikel ist ein Auszug aus der Zeitschrift «Timult»)
Von Renée Ginger Timult(Dieser Artikel ist ein Auszug aus der Zeitschrift «Timult»), eingestellt am 05.03.2010 weiterlesenGESTERN - HEUTE – MORGEN :Die Kunst des Schmackhaftmachens 3. Teil

Die gesellschaftliche Akzeptierbarkeit ist ein seltsames Tier. Ihre Anhänger sehen in ihr die Möglichkeit, die Verbraucher in den Herstellungsprozess der ihnen zugedachten Technologien mit einzubeziehen. Für Kritiker handelt es sich um die soundsovielte Methode, ein Produkt schmackhaft zu machen, irgendwo zwischen Marketing und Propaganda. Die Zeitschrift Z* hat sich das aus der Nähe angeschaut. Die Berichte zur sozialen Akzeptierbarkeit bleiben oft monatelang in den Schubladen liegen, bis sich jemand vom Marketing findet, der den einer akademischen Arbeit ähnelnden Bericht in eine Art Anforderungskatalog zu übersetzen vermag. Aber diese Studien verschwinden trotz ihrer schwer lesbaren Form nicht alle in der Versenkung. Original Author: Clark Kent, Lois Lane (Revue Z)
Von Clark Kent, Lois Lane (Revue Z), eingestellt am 05.03.2010 weiterlesenSPANIEN : Geschichten vom Wasser

Die Zeitschrift Los Amigos de Ludd erschien zum ersten Mal in Madrid im Jahr 2001. Sie versucht, die so genannte anti-industrielle Kritik zu erklären und zu verbreiten. Das folgende Gespräch mit Ramon Germinal* stammt aus der 2. Ausgabe und wurde kürzlich in Frankreich veröffentlicht (siehe Kasten). Original Author: Los Amigos de Ludd
Von Los Amigos de Ludd, eingestellt am 05.03.2010 weiterlesenletzte KommentareRSS
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