Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 186 (10/2010).

TURKEÏ: Mit den Migranten

TURKEÏ: Mit den Migranten

Im Juli fand das Europäische Sozialforum in Istanbul statt. VertreterInnen des EBF nahmen an mehreren Workshops teil, e sich mit der Migrationsfrage beschäftigten. Bei dieser Gelegenheit trafen sie die Französin Clémence, die seit sechs Jahren in Istanbul lebt. Sie ist aktives Mitglied von Migrant Solidarity Network*, dem türkischen Netzwerk für Solidarität mit Migranten. Das Gespräch führten Martina Widmer und Nicholas Bell am 4. Juli in Istanbul.Clémence: Mit informellen Gruppen an der Uni in Frankreich haben wir vor der Präfektur Aktionen gegen die Ausweisungen von Sans Papiers (Papierlosen) gemacht. Ich habe mich also schon vorher mit dieser Frage beschäftigt. In der Türkei überraschte mich vor allem, dass ich sehr viele französischsprachige Afrikaner treffen konnte, die hier völlig unsichtbar leben.

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LAUTSPRECHER: Internationale Solidarität für die Verhafteten

 LAUTSPRECHER: Internationale Solidarität für die Verhafteten

Die beispiellose Repression in Weißrussland gegen Aktivisten für eine Zivilgesellschaft zeigt das Zunahme von Wahlkampfhysterie in der Regierung des Präsidenten Lukaschenko*. Die Jagd auf Aktivisten hat an demselben Tag begonnen, an dem die Leiche von Alech Biabin, Herausgeber eines oppositionellen Internetportals, aufgefunden wurde.Am 3. September 2010 wurden sieben Personen festgenommen: Igor Bogatschek, Valeria Chotina, Sergej Slusar, Nikolai Dedok, Alexej Jingerowski, Alexander Frantskewitsch, und Anton Laptenok. Der Vorwand für ihre Festnahme war eine Attacke mit zwei Molotow-Cocktails auf die russische Botschaft in Minsk am Abend des 30.August. Eine bis dahin unbekannte Anarchistengruppe, «die Freunde der Freiheit», beansprucht die Ausführung dieser Aktion für sich als Akt der Solidarität mit den Verteidigern des Chimki-Waldes in Moskau, welche am 4. August 2010 festgesetzt wurden und seitdem gefangen gehalten sind.1 Die Meinungen bezüglich des Charakters dieser Gruppe gehen auseinander. Viele betrachten sie als eine Provokation, die vom KGB ausgeht. Original Author:  Die FreundInnen und Angehörigen der Gefangenen, Minsk, 12.09.2010

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AKTUELL: Roma-Ausweisungen: Ein französischer Sonderfall?

AKTUELL: Roma-Ausweisungen: Ein französischer Sonderfall?

AKTUELL: Roma-Ausweisungen: Ein französischer Sonderfall?Hat Nicolas Sarkozy mit der nunmehr weithin bekannten «Rede von Grenoble» die Büchse der Pandora geöffnet? In der Tat, ein Denken, von dem man glaubte, es wäre den Rechtsextremen und den Phrasendreschern der Stammtische vorbehalten, wird jetzt Regierungsprogramm und den höchsten Sphären des Staates entsprungene politische Devise. Die Jagd auf die Roma ist zum Medienereignis geworden, zur üblichen und in aller Öffentlichkeit ausgeübten Praxis, die jedermann nach Belieben kommentieren kann. Die französische Regierung versucht verzweifelt, ihr Tief in den Umfragen zu überwinden und wieder Oberwasser zu erreichen. Verwickelt in Affären, unfähig, soziale Konflikte zu lösen und als Gefangener seines Regierungsstils, der auf ständige Effekte baut, meint Nicolas Sarkozy, das Ruder mit fremdenfeindlichen Ausfällen wieder in die Hand zu bekommen. Original Author:  Désiré Mourvèdre

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CHILE: Mapuche seit Juli im Hungerstreik

CHILE: Mapuche seit Juli im Hungerstreik

Seit dem 12. Juli 2010 befinden sich in Chile 32 politische Gefangene, Indigenas der Mapuche, im Hungerstreik. Sie sitzen im Gefängnis aufgrund ihres Kampfes für die Rückgabe ihrer Territorien, die von transnationalen Konzernen enteignet wurden (Endesa, Mininco u.a.). Sie sind unter Anwendung der Antiterrorgesetze, die während der Pinochet-Diktatur (1973-1990) im Jahre 1984 erlassen wurden, verurteilt.*Im 200. Jahr der Unabhängigkeitskriege von Spanien sind die Rechte der Ureinwohner von Chile noch immer beschnitten. Die gerechten und international anerkannten Forderungen der Mapuche würden kriminalisiert, sagte der katholische Priester Fernando Díaz gegenüber der Tageszeitung «La Tercera». Zum Beispiel durch den konservativen Präsidenten Sebastian Piñera, der zwei Jahre alte Anschuldigungen aufwärmte und behauptete, es gebe eine Zusammenarbeit militanter Mapuche mit der FARC-Guerilla. Mit der kolumbianischen Regierung habe er sich geeinigt, die Verbindung zwischen «terroristischen Gruppen» in beiden Ländern zu kappen, sagte Piñera. Damit wiederhole Piñera die Fehler seiner Vorgänger, sagte Díaz, der für die Mapucheseelsorge im Süden Chiles arbeitet.

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FRAUEN IN BEWEGUNG: Die Frauen in der kurdischen Guerilla

FRAUEN IN BEWEGUNG: Die Frauen in der kurdischen Guerilla

Mit diesem Textauszug aus der Zeitschrift Timult* Nr. 2 vom März 2010 setzen wir unsere Artikelreihe über Frauen in verschiedenen Bewegungen fort. Hierbei handelt es sich um bewaffnete Frauen, die sich in der Guerilla der PKK1 engagieren. Zum Thema der Frauen im bewaffneten Kampf der Kurden hat Anja Flach 2007 ein Buch mit dem Titel «Jiyaneke din – ein anderes Leben. Zwei Jahre bei der kurdischen Frauenarmee» veröffentlicht. Es geht um die Motivation, Identität und das Verhältnis der Geschlechter in der  . Das Buch basiert auf den Erfahrungen und Recherchen von Anja Flach, die vom Sommer 1995 bis Winter 1997 in dem Kampfgebiet der Armee der PKK gelebt hat. Die kurdische Frauenarmee (YAJK) wurde in dieser Zeit aufgebaut. Original Author:  R. Ginger

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