Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 200 (01/2012).

CRISE: Que la crise s’aggrave?

CRISE: Que la crise s’aggrave?

En 1979, alors que la France comptait à peine un million de chômeurs et que les salaires des ouvriers n’avaient pas encore cessé d’augmenter, un économiste méconnu publiait un essai au titre provocateur: Que la crise s’aggrave! Ancien «banquier du développement», François Partant avait démissionné vers 1970 de tous ses mandats dans les institutions internationales, par rejet des missions qu’il y avait remplies pendant vingt ans: moderniser les économies des pays du Tiers-monde pour les faire entrer dans le monde «développé» grâce à des transferts de richesse des pays les plus industrialisés. (1ère partie) Original Author:  Matthieu Amiech*

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DOSSIER FRONTEX : Einsatz an der Außengrenze

DOSSIER  FRONTEX : Einsatz an der Außengrenze

«Wir sind alle MigrantInnen! Für das Recht der Migration! Frontex tötet die Migranten auf den Meeren!» Mit diesen Slogans zogen am 10. Februar 2011 rund 600 DemonstrantInnen durch die Straßen von Dakar. In der senegalesischen Hauptstadt fand in diesen Tagen das Weltsozialforum statt, Zehn tausende aus den verschiedensten sozialen Bewegungen und aus allen Kontinenten waren angereist.Das Netzwerk Afrique-Europe-Interact 1 hatte zuvor eine Buskarawane von Mali aus gestartet. «Für globale Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung» lautete die zentrale Doppelforderung dieser ambitionierten Protesttour, in der die Kritik am EU-Grenzregime im Mittelpunkt stand. Die Demo in Dakar endete an einer Polizeistation, in der sich das westafrikanische Frontex-Büro befindet. Ein großes «Frontexplode»-Banner wurde am kurzfristig besetzten Balkon aufgehängt, in Form eines Sit-Ins fand eine Kundgebung statt, in der in wütenden Redebeiträgen Frontex für den Tod tausender Boatpeople verantwortlich gemacht wurde. «Operation Hera» Original Author:  Hagen Kopp

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DOSSIER FRONTEX : Transnationale Aufbrüche

DOSSIER  FRONTEX : Transnationale Aufbrüche

Der Auftakt war zweifelsohne ungewöhnlich – jedenfalls in einer Zeit, in der die Auswirkungen der umfänglichen (Selbst-) Demontage internationalistischer Solidaritätspraxis im Laufe der 1990er Jahre immer noch schmerzlich spürbar sind: Rund 250 afrikanische und europäische BasisaktivistInnen reisten Anfang 2011 im Rahmen der Bamako-Dakar-Karawane für Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung politisch-interventionistisch durch Mali und Senegal – ein Unterfangen, dessen programmatische Stoßrichtung durch das von einem malischen Teilnehmer stammende Bonmot «...denn wir leben von der gleichen Luft» pointiert zum Ausdruck gebracht wurde1.Zugleich entpuppte sich im Anschluss die Aufrechterhaltung der neu entstandenen Kontakte angesichts äußerst unterschiedlicher Handlungsvoraussetzungen bzw. Lebensrealitäten als vergleichsweise kompliziert – so sehr das transnationale Netzwerk Afrique-Europe-Interact gestärkt aus seinem ersten größeren Projekt hervorgegangen ist: Während die europäischen AktivistInnen vor allem Nachbereitungsmaterialien erstellten, Gelder organisierten und öffentlichkeitswirksame Delegationensreisen nach Tunesien bzw. Original Author:  Olaf Bernau (NoLager Bremen)

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DOSSIER FRONTEX : No one can stop the rain!

DOSSIER  FRONTEX : No one can stop the rain!

Frontex im Einsatz in Nordgriechenland Die nordgriechische Landgrenze zur Türkei ist durch den Plan eines 200 Kilometer langen Zauns bekannt geworden. Kürzlich begannen zudem die Arbeiten für einen Sperrgraben, vorgeblich gegen türkische Panzer gerichtet und daher militärischer Geheimhaltung unterliegend. Der Grenzfluss Evros/Meriç wird phasenweise von mehr als 200 MigrantInnen täglich überquert und ist damit einer der wichtigsten Orte irregulärer Migration nach Europa. Mit dem Mut der Verzweiflung überqueren die MigrantInnen teils mehrmals den Grenzfluss. Auch die (häufiger werdenden) Rückschiebungen aufgrund eines bilateralen Abkommens zwischen der Türkei und Griechenland halten die Menschen nicht auf. Und selbst der Einsatz von Frontex hat daran wenig geändert. Wie ein afrikanischer Flüchtling sagte: «No one can stop the rain!» Der Einsatz der Frontex-Schnelleingreiftruppen, der sogenannten RABITs (Rapid Border Intervention Teams), in Griechenland im Winter 2010/2011 fand in einem heraufbeschworenen migrationspolitischen Ausnahmezustand statt, der als Kollaps der europäischen Schengengrenze inszeniert wurde. Original Author:  Marion Bayer (Netzwerk Welcome to Europe)

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DOSSIER FRONTEX : Von Biometrie bis Satelliten

DOSSIER  FRONTEX : Von Biometrie bis Satelliten

Von den neuen Technologien profitiert neben der «Grenzschutzagentur» Frontex vor allem der Industriesektor Homeland Defence, dem hohe Wachstumsraten prognostiziert werden. Die Datensammlungen der Europäischen Union und ihrer 27 Mitgliedstaaten bedeuten beträchtliche Investitionen in Speichersysteme, Netzwerktechnik oder langjährige Wartungsverträge. Im Oktober nahmen beispielswei-se deutsche Konsulate in Nordafrika die EU-Datenbank VIS in Betrieb, mit der bei jedem Visumsantrag biometrische Daten erfasst werden. Auch die Einführung biometrischer Passdokumente innerhalb der EU verlangt die Anschaffung neuer Fingerabdruck-Scanner zu ihrer Erstellung sowie zum Auslesen bei Polizeikontrollen. Zusammen mit dem Upgrade des Schengener Informationssystems (SIS II) und der Fingerabdruckdatenbank (Eurodac) wird das VIS bald von einer eigens hierfür errichteten IT-Agentur verwaltet. Hinzu kommt die Installation eines biometriegestützten Ein- und Ausreiseregisters. Damit soll die Zahl sogenannter «Overstayer» buchhalterisch erfasst werden, also MigrantInnen, die zur temporären Arbeitsaufnahme in die EU eingereist sind und länger bleiben. Original Author:  Matthias Monroy

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