Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 204 (05/2012).

AKTUELL: Neue Saatgutgesetzgebung der EU, «alle Macht den Multis»

AKTUELL: Neue Saatgutgesetzgebung der EU, «alle Macht den Multis»

Die EU ist dabei, ein neues Saatgutgesetz zu erarbeiten. Im Mai 2011 hat sie eine öffentliche Anhörung für alle Betroffenen organisiert. Die Art und Weise der Anhörung und ihre Vorbereitung haben viele Kommentare ausgelöst. Es stellt sich die Frage, ob das neue Recht tatsächlich eine Antwort zu den Problemen sein könnte, mit denen die Landwirtschaft und die Ernährungsfrage momentan konfrontiert sind. Olivier von Schutter, Spezialreferent der UNO zur Frage des Ernährungsrechts, ist nicht davon überzeugt. Erster Teil. Original Author:  Eric D'Haese

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SPANIEN: Widerstand auf der Finca Somonte

SPANIEN: Widerstand auf der Finca Somonte

Die seit dem 4. März von Landarbeitern der Gewerkschaft SOC besetzte Finca Somonte in Palma del Rio in der andalusischen Provinz Córdoba ist in dieser von Krise und Arbeitslosigkeit geschüttelten Zeit ein grosser Hoffnungsträger. Das Landstück ist jedoch von der Räumung durch die Guardia Civil bedroht.Anfangs April haben Martina und ich drei Tage mit den Besetzern verbracht. Der Hof Somonte ist zu einem Treffpunkt geworden, wo man diskutiert, Pläne schmiedet, Zukunftspläne entwirft und arbeitet. In einem großen Garten wird gesät und gepflanzt und die Bewässerungskanäle werden gesäubert. Für die Besetzer und die vielen Besucher, die das Projekt unterstützen wie zum Beispiel Journalisten aus dem In- und Ausland, werden kollektive Mahlzeiten zubereitet.Die «Somontener» beginnen sich auszumalen, was sie auf diesem 400 ha großen Landgut – ein weites, leicht hügeliges, eintöniges Gebiet ohne Hecken – realisieren könnten. Sie werden den Schwerpunkt auf eine arbeitsintensive landwirtschaftliche Betriebsweise legen, um Qualitätsprodukte herzustellen. Die menschliche Arbeit soll wieder aufgewertet werden. Original Author:  Nicolas Bell FCE

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FRANKREICH: Alle auf die Wiesen! Eine Landbesetzung in der Stadt

FRANKREICH: Alle auf die Wiesen! Eine Landbesetzung in der Stadt

«Ich erinnere mich an die Zeit, als Rennes noch lebendig war, die Leute waren draußen, sie lebten miteinander. Es gibt einen schönen Ort, die Wiesen von St-Martin, er ist jedoch bedroht von städtischem Schein. Lasst uns zusammen die Gärten besetzen, Gemüse pflanzen und Feste feiern. Lasst uns zusammen die Gärten besetzen; das Rathaus kann uns nichts vorleiern!»Ein kleines Lied, das in letzter Zeit hier oft geträllert wird, und ganz gut zusammenfasst, was mit den Wiesen von St-Martin in Rennes heute geschieht. Dieses Viertel von 28 ha, fünf Minuten nördlich vom Stadtzentrum, ist eine Mischung aus Wiesen, ca. 100 Schrebergärten aus den 30er Jahren, Hütten aus Wellblech und kleinen Häusern, die in den 40er Jahren ohne Genehmigung gebaut wurden. «Damals war Krieg, die Menschen wussten nicht, wo sie wohnen sollten. Original Author:  das Kollektiv Alle auf die Wiesen

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Mali: Eine denkwürdige Konferenz und ein Staatsstreich

Mali: Eine denkwürdige Konferenz und ein Staatsstreich

Die Konferenz «Uran, Gesundheit und Umwelt» in Bamako vom 16.-18. März 2012 hatte die Besonderheit, dass sie von einer Bürgerinitiative der kleinen Gemeinde Falea in Mali, der ARACF (Verein der Angehörigen und Freunde der Gemeinde Falea), in Zusammenarbeit mit den «Internationalen Ärzten zur Verhinderung des Atomkriegs» (IPPNW)1, dem Uranium network, der «Afrikanischen Uran-Allianz» (AUA) und einigen Mitgliedern des Europäischen BürgerInnenforums organisiert wurde. Das Internationale Konferenzzentrum war während drei Tagen Treffpunkt von NuklearexpertInnen, MedizinerInnen, AktivistInnen, Neugierigen der Zivilgesellschaft und einer großen Delegation von EinwohnerInnen der Gemeinde Falea, die sich gegen das Projekt der ersten Uranmine in Mali wehren. Nach der Begrüßung durch Prof. Many Camara von der Bürgerinitiative ARACF aus Falea unterstreicht der Präsident von IPPNW Schweiz, Prof. Andi Nidecker, die Dringlichkeit, wissenschaftliche Information bereitzustellen, um die Bevölkerung zu schützen, die mit der möglichen Ausbeutung von Uran und der Perspektive von Bergen giftigen Abfalls einer geplanten Uranmine konfrontiert sind. Original Author:  Hannes Lämmler FCE - France

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GESTERN - HEUTE - MORGEN: Hungersnöte in Asien

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Hungersnöte in Asien

Dieser Artikel ist der Vierte in der Reihe, über das Thema «Hunger». Es geht darum, einigen hartnäckigen Mythen ein Ende zu bereiten. Nein, Hunger ist kein Schicksal, für welches das launische Klima, die Überbevölkerung der Erde oder irgendeine minderwertige Rasse verantwortlich gemacht werden müssten. Selbst wenn einige Kontinente vorteilhaftere Bedingungen haben als andere, bleibt Hunger eher das Resultat von sozialen und wirtschaftlichen – folglich politischen – als geographischen Faktoren: Hunger ist eine Plage, für die hauptsächlich der Mensch verantwortlich ist.Der Leitgedanke meiner Artikel über den Hunger* ist die Rolle der westlichen Welt bei der Entstehung von Konzepten aufzuzeigen, die heute «Dritte Welt», «Unterentwicklung», «der Osten» etc. genannt werden, und die unbedingt kritisch zu beleuchten sind.Am Ende des 19. Jahrhunderts starben mehr als 50 Millionen Menschen durch grauenvolle Hungersnöte, die praktisch gleichzeitig in Indien, Brasilien, China und Afrika ausbrachen. Die indischen und chinesischen Zivilisationen betrieben seit der Antike Landwirtschaft, aber Katastrophen von diesem Ausmaß hatten sie nie erlebt. Original Author:  Jacques Berguerand Longo maï

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