Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 209 (11/2012).

SPANIEN: Acht Monate Landbesetzung in Somonte

SPANIEN: Acht Monate Landbesetzung in Somonte

Bereits seit acht Monaten verteidigt die Bewegung um die Besetzung des Landgutes Somonte1 ihre Positionen und entwickelt sie weiter. Hinter uns liegt ein Frühling intensiver Arbeit, in dem die Böden vorbereitet und ein Gemüsegarten angelegt wurden, sowie eine besonders heißer Sommer – sowohl im buchstäblichen wie auch im übertragenen Sinn2.Die Organisation der Besetzung steht jetzt auf solidem Fundament: Die Bewirtschaftung der Ackerflächen, die das Herzstück des Projektes darstellt, wächst; die Idee und der Sinn der Aktion sind klar und präzise; die compañeras/os organisieren das Zusammenleben, die convivencia; die Unterstützung von Seiten der Gewerkschaft und von SympathisantInnen, sowohl aus Spanien wie auch international, lässt nicht nach.Man muss nur die ersten Fotos anschauen, um, im Vergleich zu vorher, die getane Arbeit zu ermessen. Auf ca. vier der 40 bewässerbaren Hektaren Land wird produziert. Es werden unterschiedlichste Pflanzen angebaut: Auf Paprika, Kürbisse und Sommerauberginen folgen verschiedene Sorten von Kohl. Original Author:  Florence Landriot für die Asamblea de ocupación de tierras de Somonte übersetzt aus dem Französischen von Tobias Zortea

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ITALIEN: Land gegen die Krise

ITALIEN: Land gegen die Krise

Die europäische Landwirtschaft macht nur 1,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus. In Italien sind es seit 2010 ungefähr 1,9 Prozent. Kann man daraus schliessen, dass die Krise den Primärsektor der Wirtschaft verschont und das Land seinem Ruf als wichtiger Landwirtschaftsproduzent gerecht wird? Schaut man sich die offiziellen und offiziösen Prognosen an (zahlreiche parallele Quellen zum INEA1), so erscheint diese optimistische Einschätzung der Situation der landwirtschaftlichen Realität in Italien eher illusorisch und hält einer näheren Prüfung nicht stand.Fakten und Zahlen2 zeigen die verheerenden Auswirkungen der landwirtschaftlichen Industrialisierung auf sozialer Ebene und auf die lebenswichtige Aktivität der Nahrungsmittelproduktion. Im Jahr 2011 zeigt eine Bestandesaufnahme des nationalen statistischen Instituts (ISTAT) eine alarmierende Bilanz des Agrarlandes. In Italien umfasst die Landwirtschaftsfläche 17,8 Millionen Hektar, 12,7 Millionen werden landwirtschaftlich genutzt. 45,7% davon befinden sich im südlichen Teil, 36% im Norden und 18,3% im Zentrum der Halbinsel. Original Author:  Jean Duflot Radio Zinzine

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MEXIKO:Das Konzept der Kommunalität

MEXIKO:Das Konzept der Kommunalität

Die Kommunalität wird in Mexiko als Gegenkraft zum Kapitalismus gesehen. George Lapierre erzählt, wie indigene Gemeinschaften dieses Konzept umsetzen und leben. Zweiter Teil.In der Versammlung wird entschieden, wie das gemeinsame Leben organisiert wird. Diese Diskussionen können sehr lange dauern, und wird kein Konsens gefunden, dann werden sie auf die folgende Woche verschoben. Normalerweise nehmen alle Bewohner des Dorfes und der umliegenden Weiler an den Versammlungen (asamblea) teil. Sie sind auch ein sozialer Treffpunkt und meistens werden die Diskussionen in guter Stimmung geführt. Die Leute freuen sich, sich wiederzusehen, und die vielen Scherze führen manchmal zu allgemeiner Heiterkeit. Entscheidungen werden im Konsens getroffen. Das heisst allerdings nicht, dass alle einverstanden sind, sondern eher, dass sich alle Teilnehmenden - manchmal nach scharfen Auseinandersetzungen - mit der Meinung der Mehrheit zufrieden geben. Die Institution Versammlung zeigt sich allerdings immer seltener von ihrer schönen Seite. Original Author:  George Lapierre Mexiko, 2010

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LAUTSPRECHER: Libertär und kompromisslos gegen Islamophobie

LAUTSPRECHER: Libertär und kompromisslos gegen Islamophobie

Wir - französische AnarchistInnen, libertäre KommunistInnen, AnarchosyndikalistInnen, Autonome, KünstlerInnen, Organisierte und nicht-Organisierte - verurteilen alle Formen von Islamophobie als eine Form von Rassismus.Mit Blick auf die aktuelle Lage drängt sich uns die unangenehme Vorahnung auf, dass Islamophobie als achtbare und tugendhafte Form von Rassismus zum bevorzugten Antrieb der linken machthabenden Parteien und der konformistisch-selbstgefälligen linken Mittel- und Oberschicht wird. Wir müssen mit aller Bitterkeit feststellen, dass regelmäßig progressistische Themen wie Feminismus, Laizität oder die Meinungsfreiheit als Rechtfertigungen dafür herangezogen werden. Dass der französische Senat im Februar, d.h. kurz nachdem dort eine linke Mehrheit zustande kam, ein Gesetz verabschiedet hat, welches Frauen mit Kopftuch die Ausübung bestimmter Berufe untersagt, bestätigt lediglich unsere Befürchtungen.

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SCHWEIZ: Referendum gegen die Verschärfung des Asylgesetzes

SCHWEIZ: Referendum gegen die Verschärfung des Asylgesetzes

In der Schweiz wurde das Asylgesetz erneut verschärft. Unter der Federführung der jungen Grünen hat eine breite Koalition politischer, gewerkschaftlicher und kirchlicher Gruppen das Referendum dagegen ergriffen. Original Author:  Claude Braun CEDRI/EBF, Schweiz

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