Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 235 (03/2015).

MEXIKO: Ständig auf Achse, unten und links in Mexiko

MEXIKO: Ständig auf Achse, unten und links in Mexiko

Zum Jahresende 2014 hatte die Zapatistische Nationale Befreiungsarmee EZLN das erste weltweite Festival der Widerstände und Rebellionen gegen den Kapitalismus organisiert. Diese Initiative ist ein erneuter Versuch der Zapatist_innen sich für nicht indigene Kreise zu öffnen. Erster Teil.Gleichzeitig betonen sie mit Entschiedenheit das notwendige Zusammenwirken der indigenen Kräfte, die im CNI (Nationalkongress der Indigenen) vertreten sind. Die Modernisierung des Kapitalismus zu einem Extraktionskapitalismus bewirkt, dass auf der ganzen Welt enorme Infrastrukturprojekte gebaut werden, so auch in Mexiko. Auch das Land der Indigenen ist durch diese Projekte bedroht. Wie können die Kräfte vereint werden? Wie sich organisieren? Wie der brutalen und willkürlichen Repression standhalten? Welche Solidaritäten müssen geschaffen werden? Original Author:  Tuttle und Batchi

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SCHWEIZ:Die Schattenseiten der OSZE

SCHWEIZ:Die Schattenseiten der OSZE

Anfang Dezember 2014 fand in Basel die Ministerratskonferenz der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) statt, an der 1.200 Delegierte aus 57 Staaten teilnahmen. Die Innenstadt verwandelte sich in eine regelrechte Festung: 5.000 Soldaten wurden aufgeboten, der Flugverkehr eingeschränkt und das Gebiet um den Messeplatz grossräumig abgesperrt. Verschiedene Bündnisse wurden geschlossen und riefen zu Aktionstagen und Kundgebungen gegen diesen Grossanlass auf. Das Europäische BürgerInnenforum (EBF) wurde vom Basler Bleiberecht-Kollektiv gebeten, einen Aufruf zu unterzeichnen, der sich insbesondere gegen die Zusammenarbeit der OSZE mit der Flüchtlings-Abwehragentur Frontex wandte. Wir wollten jedoch diesen Aufruf so nicht unterstützen und erklärten den Mitgliedern des Komitees nach dem Anlass unsere Beweggründe, boten ihnen aber gleichzeitig an, ihre Argumente in nebenstehendem Artikel auszuformulieren.Die KSZE (Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) wie sie anfänglich hiess, wurde 1973 gegründet als der Kalte Krieg zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt auf seinem Höhepunkt war. Original Author:  Claude Braun, Hannes Reiser, EBF Schweiz

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Friedenssicherung für wen?

Friedenssicherung für wen?

Das Bleiberecht-Kollektiv Basel nahm die Konferenz zum Anlass, die Rolle der OSZE in der europäischen Migrationspolitik zu kritisieren. Denn die OSZE trägt wesentlich zum Aufbau des europäischen Grenzregimes bei. Sie stützt damit nicht den Frieden, sondern die Aufrechterhaltung der ausbeuterischen Machtverhältnisse, und ist mitverantwortlich für tausende Menschen, die jährlich auf dem Weg nach Europa sterben.Helferin bei der Hochrüstung nationalstaatlicher GrenzenDie Rolle der OSZE bei der Sicherung der Grenzen ist alles andere als unbedeutend. Durch die Vermittlung von technischem Wissen wird der Grenzschutz der Nationalstaaten in Osteuropa, im Mittelmeerraum und in Zentralasien auf westeuropäische Standards hochgerüstet. An den OSCE Border Management Staff Colleges werden Grenzpolizist_innen der jeweiligen Grenzschutz-Agenturen ausgebildet. Sie erfahren dabei sowohl die aktuellen und erwarteten Trends in der Migrationsentwicklung als auch die internationalen Standards bei der «Regulation von irregulärer Migration und Menschenhandel». Weiter lernen sie die aktuellsten IT Technologien der EU kennen, mit deren Hilfe u.a. Original Author:  Bleiberecht-Kollektiv Basel

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ITALIEN: 150 Jahre Haft gegen die TAV-Gegner_innen

ITALIEN: 150 Jahre Haft gegen die TAV-Gegner_innen

Siebenundvierzig Gegner_innen der Hochgeschwindigkeits-Zuglinie Lyon-Turin sind am 27. Januar 2015 vom Gericht in Turin wegen der Zusammenstösse mit der Polizei im Jahr 2011 zu Gefängnisstrafen verurteilt worden.1Sechs weitere Aktivist_innen wurden freigesprochen. Insgesamt hat das Gericht 193 Jahre Gefängnis gegen die gesamte Gruppe der Gegner_innen verhängt. Bei der Verkündung des Urteils haben die Angeklagten lauthals protestiert und geschrien: «Sie werden uns mit dieser Verurteilung nicht beerdigen!» Im Juni und Juli 2011 standen sich auf der Baustelle des TAV2 in Chiomonte im Susatal, einem italienischen Alpental, etwa 50 km von Turin entfernt, Hunderte vermummter Demonst-rant_innen aus dem ganzen Land und die Polizei gegenüber. Im Dezember 2014 sind bereits vier Gegner_innen vom Gericht in Turin zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Original Author:  Joëlle Meunier*

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LAUTSPRECHER: Ein Rettungsboot im Mittelmeer

LAUTSPRECHER: Ein Rettungsboot im Mittelmeer

Eine Gruppe von Familien aus Brandenburg möchte dem Sterben von geflüchteten Menschen im Mittelmeer nicht mehr tatenlos zusehen und gründete die Initiative sea-watch (www.sea-watch.org). Sie kauften ein Boot und wollen es in Kooperation mit dem Alarmtelefon von Watch-The-Med im Mittelmeer vor der libyschen Küste kreuzen lassen, Menschenleben retten und Druck auf die politisch verantwortlichen Entscheidungsträger_innen aufbauen.Im Archipel wurde mehrmals die dramatische Situation von Flüchtlingen thematisiert. In den letzten Ausgaben wurde über das internationale Netzwerk Watch-The-Med und die Initiative des Alarmtelefons, das seit Oktober 2014 betrieben wird, berichtet. Hier wird - mit Erfolg - versucht, Bootsflüchtlingen im Mittelmeer und der Ägäis zu helfen und ihre Situation sichtbar zu machen.1 Die Betreuer_innen des Alarmtelefons können jedoch selbst keine Rettungsoperationen durchführen oder Flüchtlingsboote vor Ort begleiten, weil sie sich das erstens nicht zur Aufgabe gemacht haben und zweitens nicht über die dafür notwendigen Boote verfügen. Hier setzen die Initiator_innen von sea-watch an. Original Author:  Peter, aktiv bei sea-watch

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