Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 237 (05/2015).

DOSSIER UMWELT: Atommüll: vergraben und vergessen

DOSSIER UMWELT: Atommüll: vergraben und vergessen

Die Nuklearindustrie zieht sich aus der Verantwortung. Nach dem über Jahrzehnte astronomische Gewinne gemacht wurden, droht bei dem Rückbau alter Meiler und der Lagerung von hoch strahlendem Material, dass die Kosten vergesellschaftet werden. E.On macht es vor. In der Juni-Ausgabe des letzten Jahres hat der Archipel bereits über das Projekt eines Atommüllendlagers im französischen Bure berichtet. Zur Erinnerung, in einem der am wenigsten besiedelten Regionen, zwischen der Meuse und Lothringen gelegen, soll ein gigantisches, unterirdisches Labyrinth entstehen, in dem der gefährlichste Müll der Menschheitsgeschichte für immer gelagert werden soll.Die staatliche Struktur ANDRA, welche sich um die Lagerung des strahlenden Abfalls kümmert, hat sich für Bure entschieden, nicht etwa weil es Beweise gäbe, dass die Tonböden die nächsten Millionen Jahre weder Wasser noch Luft oder neugierige Lebewesen durchlassen würden, sondern weil es in Bure am wenigsten Widerstand zu erwarten gab.In einer Region, die mit verheerenden Folgen von zwei Weltkriegen heimgesucht wurde und wo sich eher ein Wegducken als eine Kultur der Resistance eingenistet hat. Original Author:  Roy Sommer EBF

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DOSSIER UMWELT: Wälder aus den USA in Europa verbrannt

DOSSIER UMWELT: Wälder aus den USA in Europa verbrannt

Unter dem Deckmantel der «Grünen Energie» werden Wald und Feuchtgebiete kaputt gemacht. Ein Netzwerk in den USA, die Dogwood Alliance wehrt sich gegen diesen Raubbau. Nick Bell, der in derselben Problematik in Südfrankreich aktiv ist*, hat Scot Quaranda beim Biofuelwatch-Treffen «Kampf ums Klima» Anfang Februar in London getroffen. Original Author:  Scot Quaranda, Dogwood Alliance

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MEXIKO: Die Verschwundenen bleiben präsent

MEXIKO: Die Verschwundenen bleiben präsent

Zum Jahresende 2014 hatte die Zapatistische Nationale Befreiungsarmee EZLN das erste weltweite Festival der Widerstände gegen den Kapitalismus organisiert. An allen Stationen wurde die Erinnerung an die verschleppten Studenten von Ayotzinapa lebendig gehalten. Dritter und letzter Teil unseres Reiseberichts. Original Author:  Cédric und Johann, Radio Zinzine, Frankreich

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TUNESIEN: Sicherheit statt Freiheit?

TUNESIEN: Sicherheit statt Freiheit?

Unser Korrespondent Alex Robin nahm Ende März 2015 am Weltsozialforum in Tunesien teil. Auf Grund verschiedener Gespräche, die er mit Tunesiern1 führte, entstand der folgende Artikel, der versucht, die Stimmung im Land nach dem Attentat vom 18. März 2015 in Tunis wiederzugeben und Hintergründe zu begreifen.Am 18. März 2015 wurde Tunesien durch ein blutiges Attentat im Bardo-Museum von Tunis erschüttert. Es war zu befürchten, dass die internen und externen Spannungen den Wandel in Tunesien auf das Schwerste beeinträchtigen würden und die «arabischen Revolutionen» noch mehr in Misskredit brächten. Die Untat hat gezeigt, dass es grosse Spannungen in der Gesellschaft gibt. Sie wirft auch die Frage auf, wie sehr die Dschihadisten im Land verankert sind und wie weit sie noch gehen werden. Doch bis jetzt lässt sich die Gesellschaft nicht in eine Gewaltspirale hineinreissen und ist vor allem mit den Schwierigkeiten des täglichen Lebens beschäftigt.Relative Stabilität Original Author:  Alex Robin Radio Zinzine

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RUMÄNIEN: Seit 15 Wochen ist Klaus Iohannis im Amt

RUMÄNIEN: Seit 15 Wochen ist Klaus Iohannis im Amt

Die Wahl des konservativen Präsidenten Klaus Johannis im November 2014 war – trotz einer gewissen Ernüchterung – ein Gewinn für unsere Gesellschaft, davon bin ich weiterhin überzeugt. Wo stehen wir heute? Was hat Johannis bisher erbracht?Seine erste, die Landespolitik betreffende Handlung war ein Treffen mit der Regierung und Parteienvertreter_innen aller Couleur. Auf der Tagesordnung stand die Erhöhung des Verteidigungsbudgets auf zwei Prozent der nationalen Wirtschaftsleistung, gemäss einem NATO-Ziel. Damit outete sich Iohannis als Präsident der NATO-Integration. Das war zwar nicht überraschend, aber dennoch ernüchternd. Im Wahlkampf hatte sich der Kandidat für notwendige Reformen des Bildungs-, Gesundheits- (als pull factors für die Auswanderungsströme vor allem der Mittelschicht verantwortlich) und Rentenwesens, die praktisch am Boden liegen, engagiert. Heute ist davon keine Rede mehr und der Präsident kann sich auf fehlende Zuständigkeit in der Sache berufen. Medial präsent Original Author:  Jochen Cotaru, EBF Rumänien

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