Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 241 (10/2015).

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Die Einzäunung von Allmenden

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Die Einzäunung von Allmenden

Viele Historiker_innen, besonders jene, die für eine «Geschichtsschreibung von unten» eintreten, betrachten die Einzäunung (enclosure) von Allmenden als ein bestimmendes Element bei der Entstehung des Kapitalismus. Die ersten drei Teile dieser Serie schlugen einen Bogen vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert und beschrieben die Arten von Eigentum an Land und dessen Nutzung in Grossbritannien, dazu den Widerstand gegen die Einzäunungen. Der folgende Text beschäftigt sich mit der Konzentration des Landbesitzes und dem Überlebenskampf der Kleinbauern im 19. Jahrhundert. 4. Teil*.Arthur Youngs Bericht von 1801 trug den Titel Eine Untersuchung über die Anständigkeit der Verwendung von Ödflächen zur Versorgung und Unterstützung der Armen. Young, Howlett, David Davis und tatsächlich die meisten, die sich mit dem zukünftigen Wohl der Enteigneten befassten (unabhängig davon, ob sie die Einhegungen gut hiessen oder nicht), argumentierten dafür, diejenigen, die Allmendrechte verloren hatten, mit eigenen kleinen Einhegungen abzufinden.Landlose und Kleinbauern Original Author:  Simon Fairlie

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UKRAINE / RUSSLAND: Unabhängige Medien im Dialog

UKRAINE / RUSSLAND: Unabhängige Medien im Dialog

Das Europäische BürgerInnen Forum (EBF) und das ukrainische «Komitee für medizinische Hilfe in Transkarpatien» (CAMZ) veranstalteten vom 10. bis 13. September 2015 ein Treffen zwischen ukrainischen, russischen und ex-jugoslawischen Journalist_innen in Budapest.Wir wählten den Tagungsort in der ungarischen Hauptstadt aus, weil er ausserhalb der am Konflikt beteiligten Länder lag und für die hauptsächlichen Teilneh-mer_innen relativ einfach erreichbar war. Das Treffen hatte zum Ziel, Journalist_innen aus der Ukraine und Russland einen persönlichen Dialog zu ermöglichen – jenseits der nationalistischen Propaganda der jeweiligen offiziellen Medien. Zusätzlich eingeladen waren Vertreter_innen des Alternativen Mediennetzwerkes für das ehemalige Jugoslawien (AIM), mit welchem das EBF zu Zeiten des Balkankrieges Journalist_innen aus allen Republiken zusammengebracht hatte. Sie berichteten den ukrainischen und russischen Gästen über ihre damaligen Erfahrungen und gaben somit einen wichtigen Input für die weiteren Diskussionen. Original Author:  Michael Rössler

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Migrationscharta

Migrationscharta

Mit dieser Charta formuliert die unabhängige Gruppe KircheNordSüdUntenLinks Grundsätze einer neuen Migrations-politik. Hier ein Auszug:«Der öffentliche Diskurs über Flucht und Migration wird auch in der Schweiz in den letzten Jahren immer mehr jenseits von ethischen Leitlinien geführt. Die entsprechenden Verschärfungen der Migrations- und Asylgesetzgebung verletzen elementare Rechtsgrundsätze. Es ist Zeit, dass die Kirchen in der Schweiz, in denen bereits viel Migrationsarbeit geleistet wird, ihre Kräfte bündeln und sich mit geeinter Stimme unmissverständlich zur Migrationspolitik äussern. (…) In einer Migrationspolitik, die auf den Grundsätzen der Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität beruht, steht das Grundrecht auf freie Niederlassung im Zentrum. Das Recht auf freie Niederlassung – mit weltweiter Geltung – ist die Bedingung dafür, dass Migration auch für die Kleinen und Bedrohten in Würde geschehen kann. Migration darf nicht länger kriminalisiert und verächtlich gemacht werden.» Der ausführliche Text der Migrationscharta mit zahlreichen konkreten Vorschlägen und Forderungen ist zu finden unter:

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SCHWEIZ: Welcome refugees auf dem Land

SCHWEIZ: Welcome refugees auf dem Land

Die Schweiz ist bisher von der Flüchtlingswelle kaum betroffen. Die Zunahme der Asylgesuche ist im Vergleich zu den umliegenden Ländern kaum erwähnenswert. Nichtsdestotrotz übt sich die Schweizerische Volkspartei SVP in Stimmungsmache gegen die Flüchtlinge. Original Author:  Claude Braun, EBF Schweiz

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