DOSSIER LANDWIRTSCHAFT: Tanken Sie Blut!
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In Kolumbien ist Präsident Bush dabei, seine traditionell guten Beziehungen zu Präsident Uribe zu festigen. Kolumbien ist ein Land, das verseucht ist von Kokainschmugglern. Fälle von Machtmissbrauch durch Armee, Milizen und Guerilleros gegen die Bevölkerung sind an der Tagesordnung. Kolumbien produziert eine Million Liter Äthanol pro Tag und plant die Errichtung von 27 neuen Kraftwerken.


Zweiter Teil: Äthanol und die Schande


Kürzlich haben wir einen Film entdeckt, der die Leiden gewisser indigener Völker in diesem Land beschreibt. Wir haben dort gesehen wie ganze Bevölkerungen mit Flugzeugen und Hubschraubern bombardiert wurden. Sobald die Überlebenden ihre Dörfer verlassen haben, wird ihr Land konfisziert, der Wald abgeholzt und Palmölplantagen angelegt. Diese dienen dann der Produktion von pflanzlichem Diesel für die Reichen.


In Brasilien, dem Äthanolproduzenten Nummer 1 auf der Welt, hat Präsident Bush soeben ein historisches Bündnis mit Präsident Lula geschlossen, mit dem Ziel eine «OPEC des Äthanols» zu gründen. Die Industriellen reiben sich die Hände, denn ihnen schwebt eine 55-prozentige Steigerung der Anbauflächen für Zuckerrohr vor, um die Nachfrage aus Europa und den USA abzudecken. In Brasilien ist die Äthanolproduktion in den 70er Jahren unter der Militärdiktatur eingeführt worden. Präsident Lula spricht von einer Energierevolution, einige Organisationen hingegen von einer humanitären Katastrophe und von Sklaverei. Ungefähr 200'000 Migranten schneiden das Zuckerrohr mit der Machete, 12 Stunden am Tag, bei Gluthitze und zu einem Hungerlohn. Nachts schlafen sie zusammengepfercht in schmutzigen Baracken. Jedes Jahr sterben einige dieser «Sklaven-Migranten» an Hitzschlag oder Erschöpfung. Das sind dann die Kollateralschäden des grünen Goldfiebers. Was ist denn schon der Preis so eines «Sklaven-Migranten» in den Zuckerrohr-Monokulturen? Er figuriert nicht einmal auf den Abschreibungslisten... Die Abholzung des Urwaldes ist ein weiterer Kollateralschaden, und wenn man bedenkt, dass «Silva» Wald bedeutet, tut der brasilianische Präsident seinem Namen keine Ehre. Die Regenwälder werden noch stärker zerstört, um genverändertes Soja, Zuckerrohr oder Palmöl für die Kraftstoffe der reichen Länder anzubauen.


Ist nun das französische Unternehmen Tereos in Brasilien in moderne Sklaverei auf den Zuckerrohrplantagen verstrickt oder produziert es unbedenkliches Äthanol? Ist das Unternehmen an der Urwaldabholzung beteiligt oder betreibt es Wiederaufforstung von einheimischen Baumarten? (Allerdings sind die Böden total zerstört).


 


Jungfräulicher Boden für Treibstoffgewinnung


Lateinamerika hat ein enormes Potenzial für eine zukünftige Äthanolgewinnung. Olivier Combastet, ein französischer Bankier, der den Investfonds Pergam Finance lanciert hat, stellt fest, dass «Hunderte von Hektar mit Mais und Soja, z.B. in Uruguay, zur Verfügung stehen, Dies kann einem Vorkommen von Treibstoff wie Äthanol gleichgesetzt werden, wofür die Nachfrage ja ständig steigt.»


Alle großen Prinzen der Petrochemie und der Hochfinanz schielen gierig nach Lateinamerika, um die schlafende Schöne der Ölbarrels zu wecken.


Tatsächlich schätzen Experten, dass 15 bis 20 Millionen Hektar Agrarfläche in Südamerika zum Verkauf bereit stehen. Die Pariser Nationalbank hat das gute Geschäft wohl begriffen, wenn sie schreibt, dass «landwirtschaftliche Grundprodukte extrem günstige Aktiven darstellen. Die Nachfrage explodiert und das Angebot wird schwächer. Ihre Situation ist vergleichbar mit derjenigen des Erdgases im Jahr 2000: Verdreifachung der Kurse aufgrund eines sehr kalten Winters und einer Trockenheit, welche die Kapazität der Wasserkraft eingeschränkt hat.»


In Asien führt der Wettlauf um das grüne Öl zur Katastrophe. Der Organisation «Freunde der Erde» zufolge plant die Regierung von Indonesien die Zerstörung von 16,5 Millionen Hektar tropischem Regenwald, um Ölpalmen anzupflanzen. In Malaysia sind es 6 Millionen Hektar, in Sumatra und Borneo etwa 4 Millionen, die in Palmölplantagen umgewandelt werden sollen. Sogar der berühmte Tanjung Puting-Nationalpark auf Kalimantan ist in Stücke zerschnitten worden. Tausende von Einwohnern der Region sind von ihrem Land vertrieben worden und an die 500 Indonesier sind gefoltert worden, weil sie es gewagt hatten, sich zu widersetzen. Die ganze Region ist dabei zu einem riesigen Pflanzenölfeld zu werden. Pflanzendiesel für den europäischen Markt.


Im französischen Verlag Calmann-Levy ist kürzlich eine Publikation mit dem Titel «Ces forêts qu’on assassine» erschienen, in der die Primatologin Emanuelle Grundmann den Skandal der Palmölplantagen aufzeigt.


 


Totalitarismus des Äthanols


Wer sind eigentlich die großen Humanisten, die Blut und Wasser schwitzen, um gegen die Klimaerwärmung zu kämpfen? Immer die Selben! Die klare Antwort gibt uns Frau Dilma Roussef (Chefin des brasilianischen Kabinetts), indem sie sagt, dass die Pflanzentreibstoffe ein «Ausdruck der innigen Beziehung zwischen Agrar- und Ölindustrie sind». Vergessen wir auch nicht die biotechnologische Industrie - es ist eine Dreierbeziehung.


Der Ölkonzern BP schließt sich mit dem chemischen und biotechnologischen Unternehmen


DuPont zusammen, um eine neue Generation von Pflanzenkraftstoff zu entwickeln. DuPont hat 1999 die Nummer eins in der Produktion von Hybridmais, das Unternehmen Pioneer HiBred, aufgekauft. DuPont war Anfang des 20. Jahrhunderts der größte Waffenexporteur in die USA. Zurzeit ist DuPont der zweitgrößte Saatgutkonzern und der viertgrößte Agrochemiekonzern. DuPont vermarktet eine Sojasorte, die resistent gegen das hauseigene Pestizid «Synchrony» ist. Was für ein schöner Name für ein systemeigenes Her-


bizid!


Toyota schließt sich mit BP zusammen, um in Kanada Äthanol aus Zellulose herzustellen, die aus Abfällen stammt. VW hat soeben einen Vertrag mit einem Nahrungsmittelmulti abgeschlossen (Archer Daniels Midland Company). Royal Dutch Shell ist dabei, eine zweite Generation von Agro-Treibstoffen zu entwickeln und versucht, Äthanol aus Lignin und Zellulose herzustellen.


Cargill, das große Agro- und Nahrungsmittelunternehmen, fängt an, Pflanzendiesel herzustellen, usw. ... Die Politiker brüsten sich immer noch damit, dass wir durch die Pflanzenkraftstoffe unsere Unabhängigkeit im Energiebereich wahren können. Man wird uns entgegnen, dass hier der Ton etwas gemäßigt werden sollte. Zum Beispiel sollte man bei der Erwähnung der Agro-Treibstoffe der zweiten Generation «vermeiden helfen, sie in Konkurrenz zur Nahrungsproduktion zu stellen». Aber wer redet denn davon, uns ist doch eingetrichtert worden, dass das sowieso nicht der Fall ist. Wir geraten da in dieselbe Dialektik wie bei den genmanipulierten Organismen. Die Versicherungsgesellschaften weigern sich, die GVO in der Landwirtschaft zu versichern, obwohl doch offiziell keinerlei Gefahr für die Gesundheit, die Gesellschaft, die Landwirtschaft besteht, dass die genetischen Strukturen nicht verseucht und nichts vergiftet wird. Es ist komisch, dass in einer liberalen Gesellschaft die Versicherer ein nicht vorhandenes Risiko nicht versichern wollen, woran sie doch nur verdienen könnten. Die Agro-Kraftstoffe der zweiten Generation sollen aus Biomasse sein: Holz, Stroh, Abfälle aus Landwirtschaft und Nahrungsproduktion und von tropischen Pflanzen.


Die grüne Revolution hat bereits so beschämenden Unsinn hervorgebracht wie die Verkürzung der Getreidestängel um die Hälfte bis zwei Drittel. Je weniger Stroh, desto weniger Kompost gibt es, außerdem weniger Nahrung für Tiere, d.h. weniger Mist. Nun raten Sie mal, wer sich bei den Landwirten angeboten hat, hier in die Bresche zu springen? Immer dieselben: Monsanto, Bayer, Syngenta, DuPont usw., die großen Wohltäter, die zu konkurrenzlos niedrigen Preisen Kunstdünger und Pestizide anboten. Und nun, 40 Jahre später, sind es wieder dieselben, die entschieden und nachhaltig das Hungerproblem auf der Welt lösen wollen, indem sie ihre zweifelhaften Geschäfte mit Saatgut betreiben.


Die Sache ist ganz einfach: Alle Biomasse, die für die Äthanolproduktion verbrannt wird, kehrt nicht mehr in die Erde zurück. In einer gemäßigten Zone braucht das Ökosystem 500 Jahre, um 2,5 cm Boden zu bilden.


Wir wiederholen, dass jede Sekunde 2420 Tonnen Boden in die Weltmeere gespült werden. Während Sie diesen Satz lesen und geistig verarbeiten, sind schon wieder 10.000 Tonnen Erde für immer im Ozean verschwunden. Um die Bedeutung dieser Aussage zu verdeutlichen, sei daran erinnert, dass eine Tonne 1000 Kilogramm entspricht.


Und die lokalen Märkte? Nach der Lektüre dieses Artikels haben uns Freunde geschrieben, um uns von lokaler Pflanzenölproduktion zu berichten. Dass sie den Anbau von Ölpflanzen in Erwägung ziehen, um etwas gegen den zerstörerischen Verbrauch von Holzkohle und die Abholzung der Wälder zu unternehmen. Sie erwähnen das Beispiel Kambodschas, dessen Ernährungslage vollkommen ungesichert ist. Was kann man dagegen sagen? In Frankreich entstehen lokale Netzwerke für die Produktion von Biodiesel. Unsere Frage ist nur: Auf welchen Grundlagen? Wir haben alle möglichen Artikel über lokale Ölproduktion durchgelesen, sie empfehlen den Anbau von Sonnenblumen, weil diese am wenigsten Zusätze benötigen. Der Ausdruck «Zusatz» bringt es auf den Punkt: Man steckt etwas hinein, um etwas herauszuholen. In der Landwirtschaft ist das offensichtlich, Zusätze braucht es, wenn etwas fehlt, sonst gibt es nichts herauszuholen. Dies entspricht unserem westlichen Verständnis. Es muss etwas zum Herausholen geben. In unserem Beispiel holt man woanders (am besten in einem armen Land, da ist es billiger) Biomasse heraus, um sie bei uns dem Feld zuzufügen, auf welchem man Ölpflanzen anbauen will.


2420 Tonnen Boden verschwinden jede Sekunde im Meer. Unsere dringlichste Aufgabe sollte es sein, Humus zu produzieren. Wir sollten all unser menschliches Genie darauf verwenden, um Humus zu produzieren. Dafür muss man selbstverständlich Pflanzen wachsen lassen. Aber müssen es auf unserem verhungernden Planeten denn unbedingt Ölpflanzen sein, deren Biomasse nicht mehr in die Erde zurückkehrt?


Dies ist sicher auch eine Frage der Ethik und der Solidarität, und das übersteigt den Rahmen dieses Artikels. Hier in Frankreich sind wir auch an der falschen Stelle, um jemanden zu belehren. Frankreich ist der drittgrößte Waffenexporteur. Die westliche Zivilisation zerstört ihre Böden und gibt jedes Jahr Milliarden für todbringende Technologien aus. Die westliche Gesellschaft ist eine todbringende Gesellschaft.



Gentechnische Hirngespinste


Die großen Gewinner dieses landwirtschaftlichen Jahrhundertbluffs sind natürlich die Gentech-Konzerne. In den USA sind 70 Prozent der Mais-und Sojapflanzen gentechnisch verändert. In Südamerika hält Monsanto alles in der Hand mit seinem genmanipulierten Soja, das resistent ist gegen «Round-up», ein Herbizid das in schlimmster Weise krebsfördernd ist und Missbildungen hervorruft.


Die Gentech-Konzerne sind dabei, Sorten zu testen, die speziell für die Produktion von Agro-Treibstoffen konzipiert sind. So entwickelt Monsanto etwa in den Laboratorien von Lockheed Martin eine Maissorte, die ausschließlich für die Produktion von Pflanzenkraftstoffen vorgesehen ist. Ebenso Syngenta, die das Enzym Alpha-Amilase in die Maissorte 3272 eingepflanzt hat. Alpha-Amilase ist ein starkes Allergen, man wagt sich kaum vorzustellen, was passiert, wenn die Gene dieses Enzyms in die Nahrungskette gelangen. Erinnern wir uns an die Dramen um die Maissorte Starlink aus den USA.


In den Vereinigten Staaten ist eine ganz hirnrissige Zuckerrohrsorte präsentiert worden: Sie enthält ein menschliches Gen – für therapeutische Zwecke - nicht für Äthanol. Wahrscheinlich hätte da sogar ein Motor angefangen zu stottern. In Brasilien liegt der Anbau von genmanipuliertem Zuckerrohr in der (mit Round-up verpesteten) Luft. Die Gesellschaft «Centro para la Tecnologia de la Caña» hat am 20.März 2007 von der Kommission für biologische Sicherheit die Genehmigung bekommen, Freilandversuche mit einer genmanipulierten Zuckerrohrsorte zu machen. Diese Sorte würde 15 Prozent mehr Zucker produzieren. Nach Angabe des brasilianischen Unternehmens ist diese Sorte bereits intensiv in abgeschirmtem Milieu getestet worden. Das CTC wartet auf Genehmigung für zwei weitere veränderte Sorten. Die Firma hat für die nächsten Jahren intensive Freisetzungsversuche geplant und will im Jahre 2010 ihre manipulierten Zuckerrohrsorten auf den Markt bringen. Sie sind nicht die einzigen. Eine brasilianische Firma namens Allelyx wartet auf die Genehmigung der Kommission für mehrere genveränderte Sorten, auch eine Firma namens Embraqa zeigt sich sehr interessiert.


Laut Gerüchten hat sich Monsanto bereits mit zwei Firmen zusammengetan, um genverändertes Zuckerrohr auf den Markt zu bringen. Ein Sprecher von Monsanto hat erklärt, dass es Entwicklungsstudien gibt, da es ein interessanter Markt ist, aber noch nichts Konkretes und auch nichts Offizielles vorliegt... Man darf sich da nichts vormachen, die basteln sicher schon seit zehn Jahren in ihren Laboratorien an Zuckerrohr herum. Wenn es dann so weit ist, wird der Konsument wie üblich vor vollendete Tatsachen gestellt.


In Europa hat die Vereinigung der Agrar- und Nahrungsmittelindustrie der EU (CIAA) bei der europäischen Kommission die Bewilligung beantragt, neue genveränderte Rapssorten für die Produktion von Pflanzendiesel zu importieren. In Malaysia haben die Zauberlehrlinge die Ölpalme nicht vergessen. In den tropischen Ländern ist dieser Baum für Pflanzendiesel gleichbedeutend wie das Zuckerrohr für das Äthanol. Im Jahr 2000 verkündeten sie ihre ersten Erfolge mit Gentransfers. Zum Glück haben es diese Bäume mit dem Wachsen nicht so eilig: Die ersten genveränderten Ölpalmen sind nicht vor 2020 angekündigt.


Man braucht kein Wahrsager zu sein, um die Gefahr durch das Einschleichen von Gentechnik über die Hintertür der Pflanzenkraftstoffe vorauszusehen.


Es ist wahr, dass sich in Frankreich die Mehrheit der Politiker für ein Moratorium für genveränderte Organismen ausspricht. Hoffen wir, dass sie auch die Kraftstoffe mit einbeziehen.


Wir hoffen vor allem, dass der vom Volk gewählte Präsident seine Versprechen hält. Erinnern wir uns, der brasilianische Präsident Lula da Silva wurde in seiner ersten Amtszeit mit dem Versprechen gewählt, dass es niemals genmanipulierte Organismen in seinem Land geben werde. Das war doch ein schönes Märchen, oder viel-leicht eher ein Horrorfilm?



Ein Tsunami für die Ernährungssituation


Man kann nicht oft genug wiederholen, dass es den kapitalistischen Unternehmen nicht darum geht, Nahrungsmittel zu produzieren, oder Treibstoff oder Dienstleistungen. Sie wollen lediglich Geld vermehren und Gewinne erzielen, um etwas anderes geht es ihnen nicht.


Mit dem Wahnsinn der Pflanzentreibstoffe beteiligen wir uns am Horror der Kapitalzusammenführung von Agrochemie, der «Nekro-Technologien», der Nahrungsmittelindustrie und der Ölgesellschaften, alles mit der wohlwollenden Komplizenschaft der Regierungen.


Wenn die Produktion von Pflanzentreibstoffen mehr Profit verspricht als die Produktion von Nahrungsmitteln, dann wird sich das Großkapital auf die Treibstoffe konzentrieren.


In einer Unterstützungsschrift für das Kokopelli-Netzwerk schreibt Pierre Rabhi von einem «Tsunami der Ernährungssituation». Mit 36000 Hungertoten pro Tag kann man vom Planeten Erde im Hungerzustand sprechen. Wenn man sich den Vergleich erlauben darf, entspricht diese Zahl der zwölffachen Anzahl der Opfer vom 11. September 2001!


Kaum jemand interessiert sich für Hungertote und kaum jemand spricht von den Opfern von Malaria oder unsauberem Trinkwasser. Menschliches Leben hat keinen Marktwert.


Die Agro-Treibstoffe sind eine Schande mehr, die von der westlichen Gesellschaft in die Welt gebracht wird. Sie werden den Hungerzustand dieser Erde noch verschlimmern.



Das Großkapital und die Klimaerwärmung


Das Thema der Klimaerwärmung wird so groß aufgezogen, dass man meinen könnte, das Großkapital hätte es selbst erfunden und mit einem eigenen Label versehen.


Zuerst hat es jahrzehntelang daran gearbeitet, diesen schönen Planeten in eine Müllkippe zu verwandeln, jetzt droht es, einer plötzlichen Eingebung folgend, mit den Klimaveränderungen. Die Regierungen und einige Medien machen da brav mit. In seiner großen Wohltätigkeit bietet das Großkapital eine Lösung an: die grünen Treibstoffe.


Dank einer breit angelegten Einlullungskampagne häuft das Kapital Dividenden an, gibt sich ein grünes Image, häuft noch ein bisschen mehr an und lacht sich ins Fäustchen.


 

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Archipel

Dieser Text stammt aus dem Archipel

Ausgabe: 150 (06/2007)

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