Stoppt die Landflucht, stoppt die AP 2011!
ute











Stoppt die Landflucht, stoppt die AP 2011 !

 




Stoppt die Landflucht“, stoppt die AP 2011

 


Der Bund will in den nächsten Jahren 32‘000 Bauernhöfe, gut die Hälfte aller in der Schweiz noch existierenden Landwirtschaftsbetriebe, zum Aufgeben zwingen. Dies ist die Absicht der Agrarpolitik AP 2011, wie sie im Auftrag des Bundesrates zum Strukturwandel in der Landwirtschaft formuliert wurde.

 


„Strukturwandel“ tönt wirtschaftlich, sauber und effizient. Dahinter stecken jedoch Zehntausende von gewollten dramatischen Zusammenbrüchen: Das traurige Ende vieler kleiner Welten, welche in Generationen aufgebaut wurden. Es ist auch die Absage an ein uraltes erworbenes Wissen, sowie der Verlust der Kontrolle über das, was wir täglich auf unserem Teller haben.

 


Kann sich die Schweiz ihre eigene Nahrungsmittelversorgung nicht mehr leisten? Will sie sich vermehrt durch die Billiglohnländer ernähren lassen? Vor lauter Sorge um die wirtschaftliche Effizienz verliert sie den Boden unter den Füssen.

 


Der geplante Abbau der Landwirtschaft wird von vielen Menschen in Land und Stadt abgelehnt. Diesen Stimmen einen Ausdruck zu geben, ist die Absicht der Petition „Stoppt die Landflucht“, die von der Europäischen Kooperative Longo Mai gestartet wurde. Gleichzeitig veröffentlicht Longo Mai eine Broschüre „Das Essen kommt nicht aus dem Supermarkt“*, in der die Landwirtschaftspolitik in Europa, am Beispiel Schweiz, in Frage gestellt wird. Sie ist auch ein Aufruf zu einem neuen Vertrag zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft.

 


Wir können die AP 2011 noch verhindern. Wir müssen reagieren, in der Stadt und auf dem Land. Es geht um die Lebensgrundlagen von uns allen. Für eine erfolgreiche Kampagne brauchen wir auch Ihre Hilfe. Machen Sie mit und unterzeichnen Sie die beiliegende Petition.

 


  

 



 

 


*Broschüre und Petition können bestellt werden bei: Longo Mai, le Montois, CH-2863 Undervelier oder

 


www.stoppt-die-Landflucht.org

 


 













 

 


 

 


 

 


 

 


 

 








 

verfasst von Raymond Gétaz(Europäische Kooperative Longo Mai),  10.07.2006, eingestellt von ute
Thema im Archipel 139 (06/2006)
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Archipel

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Ausgabe: 139 (06/2006)

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