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FRANKREICH: Zu Fuß von Paris bis Nizza

Vater der Idee, einen Fußmarsch quer durch Frankreich zu unternehmen, war Anzoumane Sissoko. Er ist kein echter «Sans Papier» (Papierloser) mehr, dafür umso mehr ein wahrhaft weiser Afrikaner. Er hat selbst alle Miseren der Sans Papiers durchlebt. Original Author: Odile Schwertz-Favrat
Von Odile Schwertz-Favrat , eingestellt am 10.08.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Flucht & Migration"AKTUELL: Finanzkrise?

Norbert Trenkle von der Gruppe "Krisis" schrieb zusammen mit Robert Kurz und Ernst Lohoff im Jahr 1999 das «Manifest gegen die Arbeit». Krisis (Gruppe "Exit" seit 2004) versteht sich als theoretisches Forum zur Reformulierung radikaler Gesellschaftskritik*. Der folgende Text ist die Zusammenfassung in sieben Thesen eines Vortrags, den Norbert Trenkle im Juni 2010 in der Schweizer Longo maï-Kooperative anlässlich eines Seminars zum Thema Geld gehalten hat. Original Author: Norbert Trenkle
Von Norbert Trenkle , eingestellt am 10.08.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Nah & Fern"KOMMENTAR: Wem gehört die Welt? Commons für ein gutes Leben

Zurzeit erlebt ein Thema, dessen Grundidee Jahrhunderte alt ist, eine Renaissance in der gesellschaftlichen Diskussion und politischen Auseinandersetzung: die Debatte um so genannte Commons, im Deutschen oft mit Allmende oder Gemeingüter übersetzt. Original Author: Franziska Kohler 07.06.2010
Von Franziska Kohler 07.06.2010, eingestellt am 10.08.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Nah & Fern"AKTUELL: Polemiken ums Klima

Seit dem Scheitern der Verhandlungen von Kopenhagen über die Reduktion der Treibhausgase im Dezember 2009 tobt in Frankreich eine Polemik über die Realität des Klimawandels. Überspitzungen und Wissenschaftsgläubigkeit der streitenden Parteiungen lassen die Zweifel vergessen, welche die junge «Klimawissenschaft» umgeben und ebenso das, was für Politik und Gesellschaft auf dem Spiel steht. Original Author: Bertrand Louart*
Von Bertrand Louart*, eingestellt am 10.08.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Nah & Fern"AGROTREIBSTOFFE: Mobilität um jeden Preis?

Schon fast unzählige Studien und Berichte haben gezeigt, dass die Agrotreibstoffe nicht halten, was ihre Befürworter versprechen. Sie sind weder ökologisch noch sozial nachhaltig. Im Gegenteil: Da sie aus den gängigen landwirtschaftlichen Commodities Soja, Palmöl, Zuckerrohr oder Mais hergestellt werden, wiederholen und vertiefen sie Ungerechtigkeiten und Zerstörungen, welches das herrschende wirtschaftliche Modell hervorruft. Original Author: Reto Sonderegger*
Von Reto Sonderegger*, eingestellt am 10.08.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Ernährung & Agrarpolitik"LAND - WIRTSCHAFT: Den Schatz der Vielfalt bewahren

Vom 25. bis 27. März 2010 versammelten sich in Graz, Österreich, 160 VertreterInnen europäischer Saatgutnetzwerke, Initiativen zur Erhaltung, Nutzung und Verbreitung der pflanzlichen Vielfalt, zivilgesellschaftliche Organisationen, GärtnerInnen, ZüchterInnen, Bauern und Bäuerinnen aus mehr als 20 Ländern beim 5. Europäischen Saatguttreffen «Let´s liberate diversity!». Zum ersten Mal wurden im Rahmen dieses Treffens auch Diskussionen zur Erhaltung der Nutztiervielfalt geführt, da im Bereich der Tierzucht die Verarmung der genetischen Vielfalt ebenfalls weit fortgeschritten ist. Eine Erklärung zur Nutztiervielfalt hängt diesem Text an. Wie wichtig unser Widerstand gegen die Verschärfung der EU-Saatgutgesetze ist, veranschaulichten uns auf dem 5. europäischen Saatguttreffen im März in Graz Gäste aus der Türkei, aus Mexiko und Ecuador. Türkei Original Author: Heike Schiebeck (Longo maï)
Von Heike Schiebeck (Longo maï), eingestellt am 16.06.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Ernährung & Agrarpolitik"GRIECHENLAND: Krisis heißt Wendepunkt

In Athen regieren nun EU und IWF. Die Folgen der ökonomischen Misere sollen ausschließlich von der Bevölkerung bezahlt werden.Vollautomatisch senken sich die metallenen Rollläden über die Glasfassade des «Titania»-Hotels in der Athener Akademiestraße und lassen nicht einmal einen Spaltbreit frei, durch den der Gast die Lobby betreten oder verlassen könnte. Original Author: Hannes Hofbauer* (Athen, Mai 2010)
Von Hannes Hofbauer* (Athen, Mai 2010), eingestellt am 16.06.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Nah & Fern"DOSSIER: 1989 – UND DANACH?: Denkbewegungen vor und nach 1989. Die gemeinsame Zeit heute

Ich gebe zu, dass dieser Teil mir Schwierigkeiten macht. Ich habe keine eindeutigen Schlussfolgerungen mitzuteilen. Ich bin auch nicht befugt, allgemeine Lageeinschätzungen abzugeben, zumal ich seit der Wende und mit zunehmendem Alter etwas abtrünnig geworden bin und mich mit vielen anderen Themen beschäftigt habe. Ich bin also in frauenpolitischen Fragen keine Expertin mehr, allenfalls Beobachterin. Dritter Teil.Als solche meine ich, es gibt Veränderungen, über die man sich freuen kann, und was sich nicht änderte, kann eigentlich nicht überraschen. Wir hatten die Chance, mit all den vielen Anfechtungen Bewegung in das eigene politische Denken zu bringen. Dazu gehört auch, die kleinen Schritte und die mühsame Arbeit der Professionellen in Politik, im Bildungsbereich, sozialer Arbeit etc. und anderen Institutionen wert zu schätzen. Wir haben gelernt, mit unbeantworteten Fragen zu leben. Was also bleibt ist ein Sammelbecken mit ungeordneten Fragen, die eines bräuchten: die öffentliche Diskussion.Die Wende war ein Realitätsschock. Er fegte Illusionen weg und räumte mit allen Ideologien auf. Original Author: Christina Thürmer-Rohr
Von Christina Thürmer-Rohr, eingestellt am 10.06.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Nah & Fern"GESTERN - HEUTE - MORGEN: Extreme Radikale

Was ist eigentlich ein «Extremist»? Antifaschisten sollten nicht gedankenlos von «Extremismus» reden. Bei den Bezeichnungen «radikal» und «extremistisch» handelt es sich nicht um Begriffe des Rechts. Zweiter Teil. Original Author: Wolfgang Wippermann
Von Wolfgang Wippermann, eingestellt am 10.06.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Nah & Fern"ITALIEN: Rosarno: Experimentierfeld des Hasses

«Wann werdet ihr uns von den ausländischen Negern, Huren und Dieben befreien, von den farbigen Vergewaltigern, von den Leuten, die unsere Häuser und Strände, unser Leben und unseren Geist verschmutzen? Schmeißt diese ruchlosen Menschen raus!»*Was sich am 7. und 8. Februar 2010 in Rosarno abspielte, ist nicht eine Ausnahme, die die Regel bestätigt. Es handelt sich um geläufige Ausdrucksformen einer Regel, die innerhalb der Grenzen Europas einen permanenten Ausnahmezustand schafft.Der Bericht des Europäischen Bürgerforums im Jahr 2000 «Anatomie eines Pogroms, z.B. El Ejido» prangerte die Menschenjagd auf marokkanische Immigranten an, die Opfer des intensiven Gemüseanbaus in Plastiktunneln sind. Wir alarmierten die Öffentlichkeit über dieses Symptom des Schiffbruchs der Grundrechte in der Flut der finanziellen Spekulation und des kurzfristigen Profits. Zehn Jahre danach kann man die gewalttätigen Ausschreitungen der ökonomischen und sozialen Fremdenfeindlichkeit innerhalb der Festung Europa kaum mehr aufzählen. Original Author: Jean Duflot
Von Jean Duflot, eingestellt am 09.06.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Migration & Landwirtschaft"- 1
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