Archipel

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MIGRATION: Eine Klinik für Menschenrechte

MIGRATION: Eine Klinik für Menschenrechte

Wir haben Giuseppina Cassara in Sizilien getroffen. Sie ist Ärztin an der «Clinica Legale per i Dritti Umani» (CLEDU) in Palermo, wo sie innerhalb eines multidisziplinären Teams für die Begleitung von Geflüchteten arbeitet, das sich an den ethnopsychologischen Methoden Tobie Nathans und an der Gestalttherapie orientiert.Hintergründe des Leidens Original Author:  Interview: Jean Duflot Transkription: Matthieu Espère Beide FCE - Frankreich

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Solidarität ist kein Verbrechen!

 Solidarität ist kein Verbrechen!

Stellungnahme zur aktuellen Kriminalisierung der Solidarität mit Geflüchteten und zum Marsch für Menschenwürde und Menschenrechte durch die Schweiz. (Auszug)Mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger werden angeklagt und verurteilt, weil sie Flüchtenden helfen. So erfuhr Pater Mussie Zerai vor kurzem, dass die italienische Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen «Beihilfe zur illegalen Einwanderung» ermittelt. Er lebt im Kanton Solothurn und betreut die eritreische Diaspora in der Schweiz.Mussie Zerai betreibt schon lange ein Alarmtelefon für Flüchtende im Mittelmeer. Wenn diese in Seenot geraten, erhält er ihre verzweifelten Anrufe. Dann mobilisiert er die Küstenwache. Dank dieses Mannes konnten bisher Tausende von Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden. Zudem ist er Mitinitiator des internationalen Netzwerkes «Watch the Med – Alarmephone». Original Author:  Freundeskreis Cornelius Koch, Delémont, Oktober 2017

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MIGRATION: Nein zu «Dublin» im Schweizer Jura

MIGRATION: Nein zu «Dublin» im Schweizer Jura

Im letzten Archipel berichteten wir im Artikel «Ein Marsch durch die ganze Schweiz» über den «Schweizer Appell gegen die blinde Anwendung von Dublin». Im folgenden Text gehen wir näher auf die Situation im Kanton Jura ein. Er kocht gerne und arbeitet gerne im Garten. Vor kurzem wählte er liebevoll die Gemüsesamen aus, die er bald im Garten seiner Gastfamilie aussäen wollte. Sein Traum war es, eines Tages ein eritreisches Restaurant zu eröffnen. Haptom Girmoy wurde als Kind eritreischer Eltern in einem Flüchtlingslager im Sudan geboren. Seine Familie hat dort Gemüse angebaut, um etwas zum Essen zu haben, und Haptom half gerne dabei. Er liebte das einfache und friedliche Leben in dem kleinen jurassischen Dorf, seinem neuen Zuhause. Zum ersten Mal seit langem fühlte er sich in Sicherheit.Leider täuschte er sich: Im Land der Menschenrechte und des Roten Kreuzes war er nicht in Sicherheit. Am 10.März 2017 wurde Haptom im «Service de la Population» von Delémont festgenommen, wo er einmal wöchentlich erscheinen musste, um von der AJAM (Jurassischer Verein für den Empfang von Flüchtlingen) 70 Franken Notstandshilfe zu beziehen.Die Täuschung Original Author:  Caroline Meijers, FCE-Schweiz

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MIGRATION: Klimawandel – ein Fluchtgrund

MIGRATION: Klimawandel – ein Fluchtgrund

Vom 6. bis zum 8. Oktober 2017 fand in Leipzig die Konferenz «Selbstbestimmt und solidarisch! Konferenz über Migration – Entwicklung – ökologische Krise» statt, die eine Verbindung zwischen Aktiven der hiesigen Klimabewegung und selbstbestimmten Initiativen in Afrika zum Ziel hatte. DioryTraoré aus Mali ist in so einer Initiative engagiert.Drei Tage lang diskutierten im Leipziger «Westbad» mehr als 700 Teilnehmende aus verschiedenen sozialen Bewegungen, auf welche Weise Flucht und Migration mit den vielfältigen ökologischen Krisen unserer Zeit sowie den vorherrschenden Vorstellungen von gesellschaftlicher Entwicklung zusammen hängen. Beteiligt waren Initiativen, die zu Flucht und Migration, Bewegungsfreiheit, Klima, Kapitalismus, Landwirtschaft und Degrowth arbeiten – beteiligt waren auch viele Geflüchtete aus Afrika undVertreter·innen von selbstorganisierten Initiativen in Afrika. Die Konferenz wurde, unter anderen, vom Netzwerk «Afrique-Europe-Interact»(AEI) organisiert. Eine Frau aus Mali berichtet Original Author:  Zusammenfassung des Gesprächs mit Diory Traoré: Jürgen Holzapfel, FCE - Deutschland

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GESTERN - HEUTE - MORGEN: Marko Feingold – ein Jahrhundertleben

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Marko Feingold – ein Jahrhundertleben

Marko Feingold ist der älteste Holocaust-Überlebende Österreichs. Wenn man ihm gegenübersitzt, ist es kaum vorstellbar, dass der eloquente, gutaussehende und humorvolle Mann vor mehr als 104 Jahren geboren wurde und vier Konzentrationslager überlebt hat. Bei der GEA-Akademie Schrems 1 sprach er über sein ereignisreiches Leben. Original Author:  Alexander Behr, FCE-Österreich

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FRANKREICH: Proteste und Streiks

FRANKREICH: Proteste und Streiks

Die Auseinandersetzung um die derzeit ablaufende «Reform» im französischen Arbeitsrecht geht weiter. Der Konflikt vom vergangenen Jahr und somit auch die Proteste und Streiks werden fortgesetzt. Unser Korrespondent aus Paris berichtet.Im Frühjahr und Sommer 2016 kämpfte eine soziale Bewegung – mit Streiks, Demonstrationen, Platzbesetzungen und Strassenkämpfen – fünf Monate lang gegen das so genannte «Arbeitsgesetz». Dieses «Loi Travail» wurde unter dem letzten Präsidenten François Hollande dennoch verabschiedet und trat am 8. August 2016 in Kraft. Zuvor wurden rund 2‘000 Menschen bei Demonstrationen verletzt, und weitere 2‘000 in Polizeigewahrsam genommen und/oder mit Strafverfolgungen überzogen. Unter dem massiven Druck des sozialen Protests musste das Gesetz damals jedoch an einigen Punkten entschärft werden. Original Author:  Bernard Schmid, Paris

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MIGRATION/SCHWEIZ: Ein Marsch durch die ganze Schweiz

MIGRATION/SCHWEIZ: Ein Marsch durch die ganze Schweiz

Vom 14.10. bis 10.12.2017 findet ein Marsch für Menschenwürde und Menschenrechte durch die Schweiz statt. Die Aktion richtet sich gegen eine Asylpolitik, die ständig verschärft wird, und soll gleichzeitig Ausdruck der Solidarität mit den Menschen sein, die in unserem Land Zuflucht suchen. Hier das Manifest dazu. Original Author:  Die unterzeichnenden Organisationen

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Klimawandel und Krieg in Romanform

 Klimawandel und Krieg in Romanform

Der junge US-amerikanische Autor Omar El Akkad legt mit «American War» einen verstörenden Zukunftsroman vor, der in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts angesiedelt ist. Doch der Autor betont, dass all die Dinge, von denen er schreibt, bereits jetzt existieren: Sie würden nur anderen Menschen an anderen Orten widerfahren. Eine Buchbesprechung.«American War» katapultiert einige unserer schlimmsten Befürchtungen und Zukunftsängste in die Lesestuben: Der Meeresspiegel ist stark gestiegen, die USA werden von einem brutalen Bürgerkrieg heimgesucht. Ursache des Kon-flikts ist die Weigerung einiger Südstaaten, das Verbot fossiler Energieträger zu akzeptieren, das die Regierung des Nordens durchsetzen will. Rebellengruppen aus dem abgehängten Süden der USA verüben Terroranschläge, die Streitkräfte des übermächtigen Nordens schlagen zurück. Ein aufrüttelnder Roman mit starken Gegenwartsbezügen. Original Author:  Alexander Behr, Membre du FCE Autriche

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KLIMAWANDEL: Die Zukunft ist erneuerbar

KLIMAWANDEL: Die Zukunft ist erneuerbar

Von 22. September bis 2. Oktober 2017 fand in Basel im Horburgpark ein Klimacamp statt wie zuvor im Rheinland, in Amsterdam und in Paris. Es geht bei diesen Camps darum, die Menschen für die Problematik der Ursachen und der Folgen des Klimawandels zu sensibilisieren. Während der ganzen Woche haben Workshops, Diskussionen, Kulturveranstaltungen und jede Menge Austausch stattgefunden. Vertreter·innen nationaler und internationaler Organisationen, wie z.B. von Multiwatch, Robin Wood, Klima-Allianz Schweiz, Attac oder vom «Collectif contre la spéculation sur les matières premières» sowie Aktivist·innen aus dem In- und Ausland nahmen an den Workshops und Diskussionsrunden teil. Eine wichtige Komponente der Camps sind auch die Climate Games: Das sind friedliche Aktionen des zivilen Ungehorsams, durch die auf spielerische Weise auf den Klimawandel aufmerksam gemacht wird. Sie wollen zeigen, dass die Bewegung von unten eine klimagerechtere Welt erkämpfen kann. Diese Aktionen bringen die verschiedenen Aspekte des globalen Wandels zusammen. Widerstand von unten ist notwendig! Original Author:  Constanze Warta

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100 JAHRE RUSSISCHE REVOLUTION: Möglichkeiten auf andere Enden?

100 JAHRE RUSSISCHE REVOLUTION: Möglichkeiten auf andere Enden?

Wir publizieren hier, mit freundlicher Genehmigung der Autorin Bini Adamczak, ein Kapitel ihres neuerschienen Buches «Der schönste Tag im Leben des Alexander Berkman – Vom womöglichen Gelingen der Russischen Revolution».Die Zukunft der Revolution war noch nicht entschieden, als eine Gruppe von 249 politischen Gefangenen aus den USA im Januar 1920 Russland erreichte. Unter ihnen befanden sich auch die Anarchistinnen Alexander Berkman1 und Emma Goldman2.Für beide stellte die Ankunft zugleich eine Rückkehr dar. Sie waren in Russland geboren und hatten dort, vor der Emigration in die USA, ihre Jugend verbracht. Allerdings kehrten sie trotz freudiger Erwartungen nicht freiwillig in jenes Russland zurück, das sich seit ihrer Ausreise so radikal und in ihrem Sinne gewandelt hatte. Sie waren direkt aus den US-amerikanischen Haftanstalten in die junge Sowjetrepublik abgeschoben worden. Das sozialistische Russland begrüßte sie mit Begeisterung. Original Author:  Bini Adamczak

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