Archipel

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GRIECHENLAND - MAZEDONIEN: Wir kochen weiter!

GRIECHENLAND - MAZEDONIEN: Wir kochen weiter!

Unsere Freund_innen von der «NoBorder-Train-Kitchen» haben zwei Wochen lang täglich für 2‘000 Menschen an der griechisch-mazedonischen Grenze in Idomeni gekocht. Seitdem die Grenze zu Mazedonien – ausser für Menschen aus Syrien, Afghanistan und Irak – geschlossen bleibt, hat sich dort die Lage aufs Unerträgliche zugespitzt. Ein Erfahrungsbericht.Anfang November 2015 fuhren wir mit voll beladenen Transportern nach Slowenien, um dort gespendetes Material wie Zelte, Decken und Schlafsäcke an geflüchtete Menschen zu verteilen und eine mobile VolXküche zu errichten. Dann änderte sich die Situation in Slowenien und wir entschlossen uns mit einer achtköpfigen Gruppe kurzfristig mit einem voll beladenen 12-Tonnen-LKW nach Lesbos in Griechenland aufzubrechen. Kaum in Griechenland angekommen, wurde die Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien für viele Geflüchtete geschlossen. Tausende Menschen harrten unter härtesten Bedingungen dort aus, stetig kamen neue Busse an. Schnell war klar, dass wir an die Grenze nach Idomeni fahren würden, um das gespendete Material dort zu verteilen und dort zu kochen. Original Author:  No Border Kitchen

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KATALONIEN: Rebellisches Barcelona

KATALONIEN: Rebellisches Barcelona

In Barcelona hat ein alternatives politisches Projekt das Bürgermeisteramt erobert. Der folgende Artikel erklärt den historischen Zusammenhang und die Herausforderungen für die sozialen Bewegungen zwischen Institutionalisierung und Aufbegehren. Teil 1. Original Author:  Pau Blino

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GESTERN - HEUTE - MORGEN: Gottverdammt modern

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Gottverdammt modern

Warum der Islamismus nicht aus der Religion erklärt werden kann. Original Author:  Norbert Trenkle, Publizist ; Mitherausgeber der Zeitschrift Krisis (www.krisis.org)

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AGROCHEMIE: Konzerne unter Anklage

AGROCHEMIE: Konzerne unter Anklage

Monsanto, dem grössten Agrochemie -Unternehmen der Welt, soll in Den Haag der Prozess gemacht werden. Inzwischen wurde Syngenta, der drittgrösste Konzern der Branche, in Brasilien wegen einem Massaker an landlosen Bauern verurteilt. Während des Weltklimagipfels COP21 in Paris sorgte eine vom EBF mitinitiierte Pressekonferenz für Aufsehen. Am 3. Dezember 2015 trat eine Gruppe von Umweltschützer_innen mit dem Projekt an die Öffentlichkeit, den Agrochemie-Konzern Monsanto wegen «Ökozids» – wegen vorsätzlichem Mord an Ökosystemen – in Den Haag vor ein internationales Gericht zu stellen. Ein solcher Straftatbestand existiert bisher nicht, und das Gericht, welches eine derartige Anklage behandeln könnte, muss erst noch erfunden werden. Die Initiative «Monsanto Tribunal»1, in der bekannte Persönlichkeiten2 aus verschiedenen Bereichen mitarbeiten, hat sich zum Ziel gesetzt, «die Verbrechen an Umwelt und der Gesundheit 3, die von diesem amerikanischen Multi begangen werden, zu verurteilen und so die Anerkennung des Ökozids als Verbrechen im Völkerrecht zu erreichen.» Der symbolische Prozess, der vom 12. bis zum 16. Original Author:  Michael Rössler, EBF

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LAUTSPRECHER: Ziviler Ungehorsam

LAUTSPRECHER: Ziviler Ungehorsam

Am 28. November 2015 wurde in St. Gallen der Paul-Grüninger-Preis verliehen. Hauptpreisträger ist dieses Mal die andalusische Landarbeiter_innengewerkschaft SOC-SAT, Anerkennungspreise gingen an die Wiener Asylhilfegruppe Refugee Protest Camp Vienna und die Autonome Schule Zürich. Wir publizieren hier einen Grossteil der Laudatio von Ruth Dreifuss.* Original Author:  Ruth Dreifuss, Schweiz

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SCHWEIZ: Durchsetzungsinitiative

SCHWEIZ: Durchsetzungsinitiative

Die Annahme der Ausschaffungsinitiative war für die rechtspopulistische Schweizerische Volkspartei SVP nicht Sieg genug. Als es zu Auseinandersetzungen in den Medien und im Parlament kam und ihre gesetzliche Umsetzung verzögert wurde, hat die SVP die Durchsetzungsinitiative (DSI) ergriffen. Die DSI soll die Umsetzung der Ausschaffungsinitiative in der Bundesverfassung verankern und «direkt anwendbar» machen. Sie ist noch viel schlimmer als die Ausschaffungsinitiative bzw. deren Umsetzungsgesetze. Gibt es dort noch ein Notventil, die so genannte Härtefallklausel, wird diese bei dem DSI ausgeschlossen. Deshalb ist sie absolut inakzeptabel. Die Abstimmung über die DSI findet am 28. Februar 2016 statt. Was will die Durchsetzungs-initiative? Original Author:  Peter Frei, Rechtsanwalt,solidarité sans frontières

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FRANKREICH: Woher der Hass?

FRANKREICH: Woher der Hass?

Freitag, den 13. November 2015: Durch Selbstmordattentäter verübte Massaker in Paris fordern mindestens 130 Tote und über 300 Schwerverletzte. Der Islamische Staat (IS) übernimmt die Verantwortung dafür. Trotz grosser emotioneller Betroffenheit versucht unser Korrespondent aus Frankreich möglichst sachlich die Hintergründe zu erhellen und einige der Konsequenzen darzustellen.Ziele der Attentate waren die Menschen in einem Fussball-Stadion während des Länderspiels zwischen Frankreich und Deutschland sowie die auf den belebten Bistro-Terrassen im Stadtzentrum und in einem Konzert im Saal des Bataclan, wo es zu den meisten Opfern kam. Besonders traumatisierend ist es, dass diese Anschläge in einer nie gekannten Grössenordnung stattgefunden haben, und dass sich acht Selbstmordattentäter, alles junge Dschihadisten aus Europa, inmitten der Menschenmengen mit Sprenggürteln in die Luft jagten. Es handelte sich um eigentliche Kriegsszenen, die sich da mitten in Paris abgespielt haben, und den Attentätern ging es darum, ohne jegliche Unterscheidung möglichst viele Menschen umzubringen. Original Author:  Alex Robin, Radio Zinzine

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GESTERN - HEUTE - MORGEN: Gottverdammt modern

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Gottverdammt modern

Nach den Anschlägen in Paris im Januar 2015 wies Norbert Trenkle darauf hin, dass der Islamismus nicht aus der Religion erklärt werden kann. Leider ist sein Artikel heute, nach den Massakern vom 13. November in Paris, mindestens genauso aktuell wie vor einem Jahr. 1. Teil. Original Author:  Norbert Trenkle,

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SLOWENIEN / ÖSTERREICH: Kochen gegen Grenzen

SLOWENIEN / ÖSTERREICH: Kochen gegen Grenzen

Während im vergangenen September Zehntausende Flüchtlinge über Ungarn nach Österreich kamen und grösstenteils weiter nach Norden reisten, hat sich die Route wegen der Grenzschliessung Ungarns verschoben. Die Flüchtlinge kommen heute über Slowenien an die österreichische Grenze. Lisa Bolyos* erzählt ihre Erfahrungen als freiwillige Köchin für die Ankommenden.Archipel: Lisa, du kommst jetzt, Ende Oktober, direkt von Spielfeld, wo du mitgeholfen hast, Flüchtlinge mit warmem Essen zu versorgen. Spielfeld ist der Grenzübergang von Slowenien nach Österreich in der Steiermark. Welche Eindrücke hast du gewonnen? Original Author:  Lisa Boylos, Interview: Kathi Hahn

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POLEN: Zurück in die Vergangenheit

POLEN: Zurück in die Vergangenheit

Mit dem Wahlsieg der populistisch-rechtskonservativen Partei PiS bei den polnischen Parlamentswahlen droht dem Land eine reaktionäre Wende. Polens rechte Rattenfänger wittern Morgenluft. An die 10'000 Rechtsextremisten versammelten sich am polnischen Nationalfeiertag, dem 11. November, in der westpolnischen Stadt Wroclaw, um bei einem aggressiven Umzug die neue Stärke der Bewegung zu demonstrieren. Der alljährliche Umzug der polnischen Rechten in der Landeshauptstadt Warschau sei den Neonazis der Nationalen Wiedergeburt Polens (NOP), die die Demonstration in Wroclaw anmeldeten, «nicht radikal genug», meldete die Tageszeitung Gazeta Wyborcza. Gegenüber dem Vorjahr wuchs die Teilnehmerzahl der rechtsextremistischen Demonstration in Wroclaw um rund 30 Prozent an. In Warschau waren rund 35'000 Rechte unterschiedlicher Couleur auf der Straße. Original Author:  Thomas Konicz, Journalist

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