Archipel

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KATALONIEN: Rebellisches Barcelona

KATALONIEN: Rebellisches Barcelona

In Barcelona hat ein alternatives politisches Projekt das Bürgermeisteramt erobert. Der folgende Artikel erklärt den historischen Zusammenhang und die Herausforderungen für die sozialen Bewegungen zwischen Institutionalisierung und Aufbegehren. Teil 2.Im ersten Teil des Artikels erinnerte der Autor an die historischen Besonderheiten der Stadt Barcelona und zeigten auf, wie die «klassischen» Politiker_in-nen das Vertrauen der Bevölkerung verloren haben.Die Krise Original Author:  Pau Blino

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FRANKREICH: Ihr schmeisst uns nicht raus!

FRANKREICH: Ihr schmeisst uns nicht raus!

Wir wehren uns gegen den Ausnahmezustand und gegen das völlig unnötige Bauprojekt des Flughafens von Notre Dame des Landes (NDDL) im Pays de Loire.In heiliger anti-terroristischer Einigkeit werden die Ränge geschlossen, um jeder abweichenden Stimme, jedem Protest einen Maulkorb anzulegen. Die Emotionen, die durch die Attentate in Paris hervorgerufen wurden, werden instrumentalisiert, um die Basis für eine neue, komplett normierte Art des Regierens zu legen, welche Moralisierung mit Polarisierung kombiniert. Jede und jeder wird indirekt dazu aufgefordert, zwischen dem Anschluss an eine nationale Pseudoeinheit und dem möglichen Ausschluss aus der Gesellschaft zu wählen. So kann eine mit Hilfe der Datenbankerfassung von allen Störfaktoren gereinigte neue Gesellschaft entstehen.Kurzer Rückblick Original Author:  Die Amsel,Anfang Februar 2016

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TÜRKEI: Die Türkei in der Sackgasse

TÜRKEI: Die Türkei in der Sackgasse

Im vergangenen Dezember war ich zum ersten Mal seit  2010 wieder in der Türkei. In den letzten fünfeinhalb Jahren hat sich in dem Land eine starke soziale Bewegung und eine damit verbundene politische Öffnung entwickelt. Alle Hoffnungen sind jedoch seit dem vergangenen Sommer durch die herrschende Gewalt, Repression und die inneren Spannungen  verschüttet. Im Jahr 2010 bereicherte die Öffnung gegenüber den Arme-nier_innen die politische Kultur, nachdem mehrere türkische Intellektuelle diese Volksgemeinschaft wegen der an ihr begangenen Massaker um Verzeihung gebeten hatten. Die Regierung der AKP (Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei) beschränkte die Macht der Armee und begann Verhandlungen mit den Kurd_in-nen.Die Revolte um den Gezi-Park in Istanbul 20131 und der Erfolg der HDP («Demokratische Partei der Völker») bei den Wahlen im Sommer 2015 hatten eine Welle der Begeisterung ausgelöst. Jetzt aber haben alle, denen ich begegnet bin, ihre Verzweiflung und ihr Gefühl von Ohnmacht gegenüber den Ereignissen im Land zum Ausdruck gebracht. Original Author:  Nicolas Bell, EBF

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BUCHEMPFEHLUNG: Blumen für Otello

BUCHEMPFEHLUNG: Blumen für Otello

Ein Stück von Esther Dischereit,  gewidmet den Mordopfern des NSU,  ins Türkische übersetzt von Saliha Yeniyol.Dieses Buch könnte Jagos Albtraum sein. Der Albtraum jedes Rassisten. Wäre es denn für oder gegen Jago geschrieben. Aber das ist es nicht. Dieses Buch ist eine eigene Welt, und in dieser Welt würde sich Jago nicht zurecht finden. Er würde seinen Hass suchen und ihn nicht finden. Er würde sich selbst suchen und sich nicht wiedererkennen. «Blumen für Otello» heißt dieses Buch, geschrieben von Esther Dischereit. Es öffnet die Türen zu einem bisher fest verriegelten Haus. Der erste Raum ist hell und groß, darin wohnt, schön und unausweichlich, die Trauer. Es ist die Trauer um ermordete Väter, Söhne, Brüder. Sie hatte in den Schlagzeilen um die Morde des NSU, des Nationalsozialistischen Untergrunds, bisher wenig oder gar keinen Platz. Die Geste der Trauer ist zärtlich und erhaben Original Author:  Elisabeth Wagner,freie Journalistin

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UKRAINE: Filmtage für Menschenrechte

UKRAINE: Filmtage für Menschenrechte

Ursprung und Verbreitung des wandernden Dokumentarfilmfestivals Docudays UA stehen in einer wechselseitigen Beziehung zum Aufbau der Zivilgesellschaft in der Ukraine. Das Festival «Filmtage für Menschenrechte» fand zum ersten Mal im Jahr 2003 statt. Das Programm umfasste Dokumentarfilme und auch grosse Spielfilme. Die meisten der gezeigten Filme waren für die Ukraine Premieren. Von Anfang an entschieden die Organisator_innen, dass die Filme nicht nur in Kiev, sondern auch in den ukrainischen Regionen gezeigt werden sollten. Nach dem zweiten Festival in Kiev begann der Anlass unter dem Titel Travelling festival - Filmtage für Menschenrechte durch andere Städte zu wandern. Im Jahr darauf, als es zum Internationalen Dokumentarfilm-Festival in Amsterdam (IDFA) eingeladen war, wurde es Mitglied des internationalen Netzwerks Human Rights Film Network (HRFN). Original Author:  Natacha Kabatsiy, CAMZ, Uschgorod

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FRANKREICH: Der Staat lässt seine Maske fallen

FRANKREICH: Der Staat lässt seine Maske fallen

Es ist etwas faul im Königreich von François Hollande. Das, was seit den Pariser Anschlägen vom 13. November 2015 im Rahmen des ausgerufenen Ausnahmezustandes passiert, läutet eine neue Ära ein; ein neues Kapitel wird aufgeschlagen und seine Zeilen werden in braun geschrieben. Original Author:  Cedric Bertaud, Radio Zinzine, 9. Dezember 2015

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GRIECHENLAND - MAZEDONIEN: Wir kochen weiter!

GRIECHENLAND - MAZEDONIEN: Wir kochen weiter!

Unsere Freund_innen von der «NoBorder-Train-Kitchen» haben zwei Wochen lang täglich für 2‘000 Menschen an der griechisch-mazedonischen Grenze in Idomeni gekocht. Seitdem die Grenze zu Mazedonien – ausser für Menschen aus Syrien, Afghanistan und Irak – geschlossen bleibt, hat sich dort die Lage aufs Unerträgliche zugespitzt. Ein Erfahrungsbericht.Anfang November 2015 fuhren wir mit voll beladenen Transportern nach Slowenien, um dort gespendetes Material wie Zelte, Decken und Schlafsäcke an geflüchtete Menschen zu verteilen und eine mobile VolXküche zu errichten. Dann änderte sich die Situation in Slowenien und wir entschlossen uns mit einer achtköpfigen Gruppe kurzfristig mit einem voll beladenen 12-Tonnen-LKW nach Lesbos in Griechenland aufzubrechen. Kaum in Griechenland angekommen, wurde die Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien für viele Geflüchtete geschlossen. Tausende Menschen harrten unter härtesten Bedingungen dort aus, stetig kamen neue Busse an. Schnell war klar, dass wir an die Grenze nach Idomeni fahren würden, um das gespendete Material dort zu verteilen und dort zu kochen. Original Author:  No Border Kitchen

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KATALONIEN: Rebellisches Barcelona

KATALONIEN: Rebellisches Barcelona

In Barcelona hat ein alternatives politisches Projekt das Bürgermeisteramt erobert. Der folgende Artikel erklärt den historischen Zusammenhang und die Herausforderungen für die sozialen Bewegungen zwischen Institutionalisierung und Aufbegehren. Teil 1. Original Author:  Pau Blino

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GESTERN - HEUTE - MORGEN: Gottverdammt modern

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Gottverdammt modern

Warum der Islamismus nicht aus der Religion erklärt werden kann. Original Author:  Norbert Trenkle, Publizist ; Mitherausgeber der Zeitschrift Krisis (www.krisis.org)

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AGROCHEMIE: Konzerne unter Anklage

AGROCHEMIE: Konzerne unter Anklage

Monsanto, dem grössten Agrochemie -Unternehmen der Welt, soll in Den Haag der Prozess gemacht werden. Inzwischen wurde Syngenta, der drittgrösste Konzern der Branche, in Brasilien wegen einem Massaker an landlosen Bauern verurteilt. Während des Weltklimagipfels COP21 in Paris sorgte eine vom EBF mitinitiierte Pressekonferenz für Aufsehen. Am 3. Dezember 2015 trat eine Gruppe von Umweltschützer_innen mit dem Projekt an die Öffentlichkeit, den Agrochemie-Konzern Monsanto wegen «Ökozids» – wegen vorsätzlichem Mord an Ökosystemen – in Den Haag vor ein internationales Gericht zu stellen. Ein solcher Straftatbestand existiert bisher nicht, und das Gericht, welches eine derartige Anklage behandeln könnte, muss erst noch erfunden werden. Die Initiative «Monsanto Tribunal»1, in der bekannte Persönlichkeiten2 aus verschiedenen Bereichen mitarbeiten, hat sich zum Ziel gesetzt, «die Verbrechen an Umwelt und der Gesundheit 3, die von diesem amerikanischen Multi begangen werden, zu verurteilen und so die Anerkennung des Ökozids als Verbrechen im Völkerrecht zu erreichen.» Der symbolische Prozess, der vom 12. bis zum 16. Original Author:  Michael Rössler, EBF

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