Archipel

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EDITO: Liebe Leserin, lieber Leser,

EDITO: Liebe Leserin, lieber Leser,

Seit einigen Wochen sind die Flüchtenden – vor allem diejenigen aus Syrien – zum Hauptthema geworden. Viele Europäer_innen, auch solche, die sich zuvor nicht zu dieser Problematik geäussert haben, heissen die Migrant_innen willkommen und engagieren sich spontan für sie. Etliche Initiativen für ihren Empfang sind in letzter Zeit entstanden – zumeist dank jener Menschen, die sich seit Jahren für Flüchtlinge aus allen Krisengebieten einsetzen.Die politische Haltung der europäischen Regierungen und demnach die Durchlässigkeit der nationalen Grenzen sowie die Empfangsbereitschaft der europäischen Staaten ändern sich jeden Moment. Täglich werden neue Abschottungsmassnahmen ergriffen. Die Festung Europa wird wieder dicht gemacht; doch die vor Krieg, Elend und Verfolgung Flüchtenden werden dadurch nicht weniger – jedenfalls solange sich die Situation in ihren Herkunftsländern nicht verbessert. Original Author:  Für die Redaktion, Constanze Warta

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ÖSTERREICH: Connecting people

ÖSTERREICH: Connecting people

Im folgenden Artikel stellen wir Connecting people* vor, ein Patenschaft-Projekt mit jungen Flüchtlingen. Zurzeit erleben wir, was eine aktive Zivilgesellschaft auf die Beine stellen kann. Hunderte freiwillige Helfer_innen begleiten und versorgen flüchtende Menschen auf ihrem Weg in eine andere Zukunft. Original Author:  Gabi Peissl, Patin

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UNGARN / ÖSTERREICH: Unterwegs mit Flüchtlingen

UNGARN / ÖSTERREICH: Unterwegs mit Flüchtlingen

Zahlreiche Menschen aus Wien und von anderswo steigen in ihr Auto, um Flüchtlinge aus Ungarn nach Österreich zu holen, wo sie vorläufig versorgt werden. Die Bürger_innen-Initiative entstand als «Konvoi Budapest-Wien – Schienenersatzverkehr für Flüchtlinge». Anfang September 2015 beschloss die ungarische Regierung kurzerhand, den Zugverkehr zwischen Budapest und Wien einzustellen, um Hunderte von Flüchtlingen, die im Budapester Bahnhof festsassen, an einer Weiterreise Richtung Österreich und Deutschland zu hindern. Original Author:  Michael Rössler

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DEUTSCHLAND: Flüchtlingshilfe – eine nationale Aufgabe?

DEUTSCHLAND: Flüchtlingshilfe – eine nationale Aufgabe?

Dieser Artikel schildert die Politik der Bundesregierung gegenüber den Flüchtlingen bis Mitte September 2015. Da sich die Ereignisse zurzeit sehr schnell weiterentwickeln und mit jedem neuen Medienbrennpunkt leicht in Vergessenheit geraten, möchten wir die Vorgeschichte beleuchten.. Original Author:  Jürgen Holzapfel, EBF Deutschland

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GESTERN - HEUTE - MORGEN: Die Einzäunung von Allmenden

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Die Einzäunung von Allmenden

Viele Historiker_innen, besonders jene, die für eine «Geschichtsschreibung von unten» eintreten, betrachten die Einzäunung (enclosure) von Allmenden als ein bestimmendes Element bei der Entstehung des Kapitalismus. Die ersten drei Teile dieser Serie schlugen einen Bogen vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert und beschrieben die Arten von Eigentum an Land und dessen Nutzung in Grossbritannien, dazu den Widerstand gegen die Einzäunungen. Der folgende Text beschäftigt sich mit der Konzentration des Landbesitzes und dem Überlebenskampf der Kleinbauern im 19. Jahrhundert. 4. Teil*.Arthur Youngs Bericht von 1801 trug den Titel Eine Untersuchung über die Anständigkeit der Verwendung von Ödflächen zur Versorgung und Unterstützung der Armen. Young, Howlett, David Davis und tatsächlich die meisten, die sich mit dem zukünftigen Wohl der Enteigneten befassten (unabhängig davon, ob sie die Einhegungen gut hiessen oder nicht), argumentierten dafür, diejenigen, die Allmendrechte verloren hatten, mit eigenen kleinen Einhegungen abzufinden.Landlose und Kleinbauern Original Author:  Simon Fairlie

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UKRAINE / RUSSLAND: Unabhängige Medien im Dialog

UKRAINE / RUSSLAND: Unabhängige Medien im Dialog

Das Europäische BürgerInnen Forum (EBF) und das ukrainische «Komitee für medizinische Hilfe in Transkarpatien» (CAMZ) veranstalteten vom 10. bis 13. September 2015 ein Treffen zwischen ukrainischen, russischen und ex-jugoslawischen Journalist_innen in Budapest.Wir wählten den Tagungsort in der ungarischen Hauptstadt aus, weil er ausserhalb der am Konflikt beteiligten Länder lag und für die hauptsächlichen Teilneh-mer_innen relativ einfach erreichbar war. Das Treffen hatte zum Ziel, Journalist_innen aus der Ukraine und Russland einen persönlichen Dialog zu ermöglichen – jenseits der nationalistischen Propaganda der jeweiligen offiziellen Medien. Zusätzlich eingeladen waren Vertreter_innen des Alternativen Mediennetzwerkes für das ehemalige Jugoslawien (AIM), mit welchem das EBF zu Zeiten des Balkankrieges Journalist_innen aus allen Republiken zusammengebracht hatte. Sie berichteten den ukrainischen und russischen Gästen über ihre damaligen Erfahrungen und gaben somit einen wichtigen Input für die weiteren Diskussionen. Original Author:  Michael Rössler

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Migrationscharta

Migrationscharta

Mit dieser Charta formuliert die unabhängige Gruppe KircheNordSüdUntenLinks Grundsätze einer neuen Migrations-politik. Hier ein Auszug:«Der öffentliche Diskurs über Flucht und Migration wird auch in der Schweiz in den letzten Jahren immer mehr jenseits von ethischen Leitlinien geführt. Die entsprechenden Verschärfungen der Migrations- und Asylgesetzgebung verletzen elementare Rechtsgrundsätze. Es ist Zeit, dass die Kirchen in der Schweiz, in denen bereits viel Migrationsarbeit geleistet wird, ihre Kräfte bündeln und sich mit geeinter Stimme unmissverständlich zur Migrationspolitik äussern. (…) In einer Migrationspolitik, die auf den Grundsätzen der Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität beruht, steht das Grundrecht auf freie Niederlassung im Zentrum. Das Recht auf freie Niederlassung – mit weltweiter Geltung – ist die Bedingung dafür, dass Migration auch für die Kleinen und Bedrohten in Würde geschehen kann. Migration darf nicht länger kriminalisiert und verächtlich gemacht werden.» Der ausführliche Text der Migrationscharta mit zahlreichen konkreten Vorschlägen und Forderungen ist zu finden unter:

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SCHWEIZ: Welcome refugees auf dem Land

SCHWEIZ: Welcome refugees auf dem Land

Die Schweiz ist bisher von der Flüchtlingswelle kaum betroffen. Die Zunahme der Asylgesuche ist im Vergleich zu den umliegenden Ländern kaum erwähnenswert. Nichtsdestotrotz übt sich die Schweizerische Volkspartei SVP in Stimmungsmache gegen die Flüchtlinge. Original Author:  Claude Braun, EBF Schweiz

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UKRAINE/TRANSKARPATIEN: Bandenkrieg in Mukatschewo

UKRAINE/TRANSKARPATIEN: Bandenkrieg in Mukatschewo

11. Juli 2015: Maschinengewehrsalven, brennende Polizeiautos und Strassensperren in einer bisher friedlichen Region, dazu bewaffnete Rechtsradikale und Schmugglerbanden – wer steckt dahinter?Am Konflikt beteiligt waren zunächst ein Dutzend Männer des Rechten Sektors und Leibwächter des Parlamentsabgeordneten Michajlo Lanjo, etwas später die regionale Einsatzpolizei. Der mehrere Stunden dauernde Konflikt forderte zwei Todesopfer und 12 Verletzte. Zwei der Kämpfer des Rechten Sektors ergaben sich der Polizei, zwei wurden verletzt und kamen ins Spital, die anderen sind untergetaucht. Die Chefs der Oblast- und Bezirksverwaltungen sowie die regionalen Chefs von Polizei und Inlandsgeheimdienst wurden abgesetzt, 80 Prozent der leitenden Zollbeamten wurden ausgewechselt. Schmuggel im kleinen und grossen Stil ist eine der wichtigsten regionalen Einnahmequellen (Transkarpatien grenzt an Rumänien, Ungarn, die Slowakei und Polen) und der Konflikt von Mukatschewo wird damit in Verbindung gebracht.Vorgeschichte Original Author:  Jürgen Kräftner,EBF Transkarpatien

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KOLUMBIEN: Ausbeutung und Widerstand

KOLUMBIEN: Ausbeutung und Widerstand

Es ist jetzt schon fast ein Jahr her, dass Alba, Antonio und ich, alle drei aus Kolumbien, an der europäischen Kampagne «Saatgut und Widerstand» teilnahmen, um über die Situation der bäuerlichen Landwirtschaft und der Saatgutproduktion in unserem Land zu informieren. In einem eineinhalb Monate dauernden Marathon durchquerten wir Holland, Belgien, die Schweiz, Frankreich, Österreich und Deutschland. Original Author:  Cynthia Osorio*

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