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El Ejido, 10 Jahre danach

Im Februar haben das Sozialforum von Almeria und das SOC eine Reihe von Veranstaltungen organisiert um des 10-jährigen "Geburtstages" der Ausschreitungen zu gedenken, die vor 10 Jahren ausgebrochen waren. Die Debatten versuchten der Frage der Herkunft und der Gründe für diese Gewaltausbrüche nachzugehen und aufzuzeichnen was sich, bzw. wie wenig sich seither verändert hat. Das EBF hat daran teilgenommen. Dieser Artikel basiert vor allem auf den Zeugenaussagen von Hafid Arrachidi, der 1987 in Eljido angekommen war und von Cherif, einem jungen Senegalesen, der das Elend und die enorme Ausbeutung beschreibt, die im Plastikmeer von Almeria vorherrscht. Original Author: Nicholas Bell (EBF, Frankreich)
Von Nicholas Bell (EBF, Frankreich), eingestellt am 11.03.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Migration & Landwirtschaft"DOSSIER: 1989-UND DANACH ? «Anarchie – ja; Deutschland – nein»1

In dieser Zeit beginnt sich die autonome Szene West, die vor allem in Kreuzberg aktiv ist, für die Viertel in Ostberlin zu interessieren. Dieser Teil der Stadt unterliegt noch nicht den berüchtigten Direktiven, die im Westen jede neue Besetzung verhindern. Ost- und Westautonome besetzen gemeinsam Häuser, doch es ist nicht leicht, eine gemeinsame Basis zu finden zwischen Personen, die in verschiedenen politischen Realitäten aufgewachsen sind. Der BesetzerInnen-Rat z.B. bleibt komplett in den Händen der Westdeutschen. Die Gegensätzlichkeiten der politischen Kultur zeigen sich vor allem im Verhältnis zu den Autoritäten: Diejenigen, die in der DDR gelebt haben, ziehen Verhandlungen vor, weil sie einige gute Erfahrungen damit gemacht haben. Für diejenigen aus der BRD ist die Schaffung autonomer Strukturen ausschlaggebend, sie glauben nicht an Verhandlungen mit der Macht.2
Von ute, eingestellt am 11.03.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Nah & Fern"GESTERN - HEUTE - MORGEN: Auf den vergessenen Spuren der Utopie

«Kommunismus, hier und jetzt!» Drohung oder Versprechen? Schon damals rief das Schlagwort heftige spontane Reaktionen hervor, wie wir sie heute noch kennen. Allerdings handelte es sich nicht nur um ein Schlagwort. Sondern um gelebte, kollektive, stürmische Erfahrungen, kaum länger als ein Kometenregen.Diesem schillernden Ereignis widmet sich nun der französische Historiker Eric Aunoble*. Man fragt sich, ob er nicht geträumt hat. Aber dem scheint nicht so Vielmehr hat er in der Region Charkow (Charkiw auf ukrainisch) die verstaubten Provinzarchive durchforstet, die sonst niemanden interessieren. Wozu diese Neugier nach einer «Mikro-Geschichte», die das Jahrhundert keineswegs geprägt hat? Menschen im Herzen des Sturms Original Author: Jean-Marie Chauvier (Brüssel, Januar 2010) Aus dem Französischen von Inga Frohn und Lena Müller
Von Jean-Marie Chauvier (Brüssel, Januar 2010) Aus dem Französischen von Inga Frohn und Lena Müller, eingestellt am 11.03.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Nah & Fern"LANDWIRTSCHAFT: Die Geschichte der Besiegten

Der Wirtschaftsliberalismus, die Bedeutung von Volksaufständen, die Rolle der Bauern in der französischen Revolution und die Überlebenschancen der Bauern unserer Erde heute – darum geht es in diesem Artikel. Gekommen sind mir die Überlegungen dazu nach der Lektüre eines Buches mit dem Titel La guerre du blé au XVIIIe siècle (Der Weizenkrieg im 18. Jahrhundert*). Es wurde von sechs Historikern anlässlich des zweihundertjährigen Jubiläums der Französischen Revolution geschrieben.Erfreulicherweise ergriffen diese Historiker Partei für die Bauern, was die historische Sorgfalt nicht ausschließt, im Gegenteil. Meine bäuerliche Ader kann ihnen selbstverständlich nur Recht geben. Original Author: Jacques Berguerand (Longo maï)
Von Jacques Berguerand (Longo maï), eingestellt am 11.03.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Ernährung & Agrarpolitik"ITALIEN: ImmigrantInnen-Aufstand

Gerade als wir in der Schweiz versammelt waren, um 10 Jahre nach den rassistischen Übergriffen in El Ejido die Situation der ImmigrantInnen, die im Plastikmeer von Almeria in Andalusien ausgebeutet werden, zu besprechen und zu überlegen, was wir weiter tun können, erreichte uns die Nachricht von der Revolte der ImmigrantInnen in Rosarno im Süden Italiens (Kalabrien). Sie wurden auf brutale Weise gejagt und vertrieben, ihre Baracken wurden demoliert. Die pogromartigen Ausschreitungen in El Ejido jähren sich jetzt zum zehnten Mal. Die Situation ist nach wie vor äußerst prekär. Die Aufgabe, die unsere Freunde von der andalusischen Landarbeitergewerkschaft SOC dort nach wie vor wahrnehmen, ist weiterhin sehr undankbar und extrem anstrengend, aber dringend notwendig. Sie brauchen unsere volle Unterstützung. Original Author: Nicholas Bell (EBF - Frankreich)
Von Nicholas Bell (EBF - Frankreich), eingestellt am 05.03.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Flucht & Migration"DOSSIER: 1989-UND DANACH ? : Frauen nach der Wende*

Die Bilder sind bekannt: Massen von Menschen überqueren in der Nacht vom 9. November 1989 die Grenze zwischen Berlin und Berlin – die Mauer ist gefallen. Deutsche aus dem Osten und dem Westen fallen sich in die Arme. Die Zeit zwischen dem Fall der Mauer und dem Ende der DDR sowie die sozialen und politischen Auswirkungen der Ereignisse für Deutschland und die ganze Welt sind schwer zu fassen und zu messen.Die Mauer in Berlin fällt am 9. November1989. Es wird engagiert diskutiert während einigen Wochen, auf den Straßen und in verqualmten Küchen, um die Situation zu begreifen und um Wege für das Kommende zu suchen, um Vorschläge zu machen. Die Chance ergreifen, das System zu erneuern, zu restaurieren, radikal zu ändern. Oder sich an dem Zusammenbruch erfreuen, auf den Ruinen so langewie möglich tanzen… Brüche entdecken Original Author: Renée Ginger Timult(Dieser Artikel ist ein Auszug aus der Zeitschrift «Timult»)
Von Renée Ginger Timult(Dieser Artikel ist ein Auszug aus der Zeitschrift «Timult»), eingestellt am 05.03.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Nah & Fern"GESTERN - HEUTE – MORGEN :Die Kunst des Schmackhaftmachens 3. Teil

Die gesellschaftliche Akzeptierbarkeit ist ein seltsames Tier. Ihre Anhänger sehen in ihr die Möglichkeit, die Verbraucher in den Herstellungsprozess der ihnen zugedachten Technologien mit einzubeziehen. Für Kritiker handelt es sich um die soundsovielte Methode, ein Produkt schmackhaft zu machen, irgendwo zwischen Marketing und Propaganda. Die Zeitschrift Z* hat sich das aus der Nähe angeschaut. Die Berichte zur sozialen Akzeptierbarkeit bleiben oft monatelang in den Schubladen liegen, bis sich jemand vom Marketing findet, der den einer akademischen Arbeit ähnelnden Bericht in eine Art Anforderungskatalog zu übersetzen vermag. Aber diese Studien verschwinden trotz ihrer schwer lesbaren Form nicht alle in der Versenkung. Original Author: Clark Kent, Lois Lane (Revue Z)
Von Clark Kent, Lois Lane (Revue Z), eingestellt am 05.03.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Nah & Fern"SPANIEN : Geschichten vom Wasser

Die Zeitschrift Los Amigos de Ludd erschien zum ersten Mal in Madrid im Jahr 2001. Sie versucht, die so genannte anti-industrielle Kritik zu erklären und zu verbreiten. Das folgende Gespräch mit Ramon Germinal* stammt aus der 2. Ausgabe und wurde kürzlich in Frankreich veröffentlicht (siehe Kasten). Original Author: Los Amigos de Ludd
Von Los Amigos de Ludd, eingestellt am 05.03.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Ernährung & Agrarpolitik"Die Kunst des Schmackhaftmachens 3. Teil

Die gesellschaftliche Akzeptierbarkeit ist ein seltsames Tier. Ihre Anhänger sehen in ihr die Möglichkeit, die Verbraucher in den Herstellungsprozess der ihnen zugedachten Technologien mit einzubeziehen. Für Kritiker handelt es sich um die soundsovielte Methode, ein Produkt schmackhaft zu machen, irgendwo zwischen Marketing und Propaganda. Die Zeitschrift Z* hat sich das aus der Nähe angeschaut.Die Berichte zur sozialen Akzeptierbarkeit bleiben oft monatelang in den Schubladen liegen, bis sich jemand vom Marketing findet, der den einer akademischen Arbeit ähnelnden Bericht in eine Art Anforderungskatalog zu übersetzen vermag. Aber diese Studien verschwinden trotz ihrer schwer lesbaren Form nicht alle in der Versenkung. Im Allgemeinen finden sie sich in Empfehlungen oder in einem sogenannten Fahrtenbuch oder «Führer zur guten Praxis» wieder.Eine der berühmtesten Empfehlungskataloge stammt aus der Feder vom Gixel, einem Zusammenschluss Industrieller, der sich als Lobby stark macht und 2004 sehr im Gespräch war, weil er in seinem Blauen Buch die Samthandschuhe vermissen ließ. Original Author: Clark Kent, Lois Lane (Revue Z)
Von Clark Kent, Lois Lane (Revue Z), eingestellt am 04.03.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Nah & Fern"Saatgutkampagne

Zukunft säen – Vielfalt ernten Keine Patentrechte für Saatgutkonzerne! Saatgut muss Gemeingut bleiben!
Von juergen, eingestellt am 26.02.2010 weiterlesen Lesen Sie weitere Artikel im Thema "Ernährung & Agrarpolitik"Allgemein
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