Solidarität ist kein Verbrechen!

 Solidarität ist kein Verbrechen!

Stellungnahme zur aktuellen Kriminalisierung der Solidarität mit Geflüchteten und zum Marsch für Menschenwürde und Menschenrechte durch die Schweiz. (Auszug)Mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger werden angeklagt und verurteilt, weil sie Flüchtenden helfen. So erfuhr Pater Mussie Zerai vor kurzem, dass die italienische Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen «Beihilfe zur illegalen Einwanderung» ermittelt. Er lebt im Kanton Solothurn und betreut die eritreische Diaspora in der Schweiz.Mussie Zerai betreibt schon lange ein Alarmtelefon für Flüchtende im Mittelmeer. Wenn diese in Seenot geraten, erhält er ihre verzweifelten Anrufe. Dann mobilisiert er die Küstenwache. Dank dieses Mannes konnten bisher Tausende von Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden. Zudem ist er Mitinitiator des internationalen Netzwerkes «Watch the Med – Alarmephone». Original Author:  Freundeskreis Cornelius Koch, Delémont, Oktober 2017

weiterlesen

Ökozid, Konzerne unter Anklage – Briefaktion gegen Glyphosat

Ökozid, Konzerne unter Anklage – Briefaktion gegen Glyphosat

Multinationale Konzerne verletzen die Menschenrechte und zerstören die Umwelt. Gegen ihre Verbrechen können wir uns wehren. Schreiben Sie einen Protestbrief an die Bundespräsidentin der Schweiz! Opfer der Verbrechen von Monsanto bezeugten mit ihren Aussagen vor fünf international anerkannten RichterInnen im Oktober 2016 in Den Haag die schweren Verletzungen der Menschenrechte durch Monsanto. Viele Opfer berichteten über die verheerenden Wirkungen des Herbizids Roundup und seinem Wirkstoff Glyphosat. Im April 2017 stellten die fünf RichterInnen in Den Haag die Rechtsgutachten des Monsanto Tribunals der Öffentlichkeit vor: Der Konzern verletzt die Menschenrechte auf eine gesunde Umwelt, auf Nahrung, auf Gesundheit, auf freie Ausübung der Wissenschaft und wäre des Ökozids schuldig, wenn es diesen Straftatbestand schon gäbe. Original Author:  Claude Braun, EBF Schweiz

weiterlesen

Schweiz: Appell für das Kirchenasyl

Schweiz: Appell für das Kirchenasyl

Das EBF unterstützt eine Briefaktion vom "Freundeskreis Cornelius Koch" zugunsten des Kirchenasyls. Angesichts des immer grösser werdenden Flüchtlingselends appelliert dieser, benannt nach dem im Jahr 2001 verstorbenen Flüchtlingspfarrer, an die Kirchenleitungen in der Schweiz, diejenigen Gemeinden und Hilfswilligen zu unterstützen, die bedrohte Flüchtlinge im Kirchenasyl schützen wollen.Der „Freundeskreis“ hat alle Kirchgemeinden in der Schweiz sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger angeschrieben, um mit diesen gemeinsam bei Herrn Gottfried Locher, Präsident des Evangelischen Kirchenbundes, und bei Mgr Dr. Charles Morerod, Präsident der Bischofskonferenz, für den Erhalt und die Anwendung des Kirchenasyls einzutreten. Ein Modellbrief ist im Umlauf, der unterzeichnet an die Kirchenleitungen eingeschickt werden kann. Im Wortlaut: Original Author:  Claude Braun, EBF Schweiz

weiterlesen

forumcivique?

15,00 €
Bild: 

Jean Duflot, Hrsg. EBF Basel, Mai 2011, Broschüre, 132 Seiten, CHF 20.- / EUR 15.-, ISBN 3-9522125-3-9

15,00 €

UKRAINE: Das Bergmassiv Svydovets retten!

UKRAINE: Das Bergmassiv Svydovets retten!

Die Bergkette Svydovets ist Teil der Waldkarpaten. Sie liegt in der Region Transkarpatien im Südwesten der Ukraine, eingebettet in die Flüsse Teresva und Tchorna Tisza im geographischen Mittelpunkt Europas. Hier soll ein gigantischer Tourismuskomplex gebaut und somit das ganze Berggebiet zerstört werden.Die Bliznitsa ist mit 1‘883 m der höchste Gipfel des Bergmassivs, das sich über ca. 45‘000 ha erstreckt. Zahlreiche Wälder, seine naturbelassene Wildheit, die Vielfalt der Flora und Fauna und seine drei natürlichen Seen machen es zu einem der schönsten Berggebiete der Karpaten. Die steilen Nordabhänge sind mit Fichtenwäldern, die baumlosen Bergkuppen mit subalpiner Vegetation und Almen bedeckt. Auf den Südhängen überwiegen Fichten/Buchen- oder Buchenwälder. Im Herzen von Svydovets entspringt der Fluss Tchorna Tisza – die Quelle der Theiss, einer der bedeutensten Flüsse der Region. Rund um das Svydovets-Massiv liegen vier Dörfer1. Svydovets erhält mit 1400 mm/Jahr die höchsten Niederschläge in der Region. Original Author:  Komitee zur Erhaltung des Bergmassivs Svydovets, #free Svydovets free.svydovets(at)gmail.com

weiterlesen

MIGRATION: Jagdszenen in Ungarn

MIGRATION: Jagdszenen in Ungarn

Am 23. Oktober 2017, einem Nationalfeiertag Ungarns, verkündete Präsident Victor Orban stolz, dass sein Land eine der letzten migrantenfreien Zonen sei, und dass er gedenke, dies so zu belassen. Demzufolge werden nun alle Praktiken und Richtlinien auf Abschreckung von Immigrant·innen und Asylsuchenden konzipiert und eine Atmosphäre der Angst in der ungarischen Gesellschaft geschaffen. Dies geht einher mit vermehrter Repression gegen Unterstützer·in-nen und NGOs, die mit Geflüchteten arbeiten. Es wurde angekündigt, dass alle Menschen, die mit solchen Gruppen zusammenarbeiten, wie Kriegsverbrecher, Saboteure und Vaterlandsverräter behandelt würden.Legale Einreise ins Nichts Original Author:  Szonja Kravinszkaja und Krisztina Virányi

weiterlesen

ÖSTERREICH: Rückkehr eines Phänomens

ÖSTERREICH: Rückkehr eines Phänomens

Am 15. Oktober 2017 hat die österreichische Bevölkerung ihr Parlament gewählt – das Resultat ist zwar nicht überraschend, aber trotzdem beunruhigend. Armin Thurnher, Herausgeber der Wochenzeitung «Falter», schrieb am 17.10.2017 diesen Kommentar, welchen wir mit seiner freundlichen Genehmigung hier wiedergeben.Der Neofeschist1 – Das Knaben-wunder des WunderknabenFesch und siegreich – Sebastian Kurz2 hat die Bewegung, die Kraft, den Willen.Das tiefe Bedürfnis nach Veränderung der österreichischen Bevölkerung wird nun befriedigt. Selten habe ich etwas Dümmeres gehört. Die Österreicher wollen keine Veränderung. Sie wollen, dass alles so bleibt, wie es immer war, halt ohne Flüchtlinge und andere lästige Begleiterscheinungen der Moderne. Veltliner-Alpen-Donau-Suprematismus! Nur die roten Gfrieser 3 gehören durch blaue Gfrieser ersetzt. Original Author:  Armin Thurnher

weiterlesen

DEUTSCHLAND: Wahlen-Rummelplatz

DEUTSCHLAND: Wahlen-Rummelplatz

«Die Wahl ist der Rummelplatz des kleinen Mannes, alle vier Jahre da tun wir so, als ob wir täten, aber aufgelöst und regiert werden wir doch», schrieb Kaspar Hauser alias Kurt Tucholsky im September 1930 in der Zeitschrift «Die Weltbühne» über die Erkenntnisse eines selbstständigen Gemüsehändlers nach dem Besuch unzähliger Parteilokale vor der Wahl zum Reichstag. Original Author:  Herma Ebinger, FCE-Deutschland

weiterlesen

SCHWEIZ: Gegen den atomaren Wahnsinn

SCHWEIZ: Gegen den atomaren Wahnsinn

Mitte September 2017 fand an der Basler Universität der dreitägige Kongress der IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) statt mit den Themen Menschenrechte, kommende Generationen und die Verbrechen im Atomzeitalter. Im Jahre 2010 hatte ich, in den gleichen Räumen der Uni Basel, diese engagierten Kritiker·innen der Atomenergie kennengelernt. Die IPPNW wurde 1986 mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Gerne erinnere ich mich an unsere Zusammenarbeit beim Organisieren der «Internationalen Konferenz zu den Gefahren der Atomenergie» im Jahre 2012 in Bamako, in deren Folge es uns gelang, das erste Projekt einer Uranmine in Mali zum Scheitern zu bringen.1 Original Author:  Hannes Lämmler, FCE-Schweiz

weiterlesen

MIGRATION: Eine Klinik für Menschenrechte

MIGRATION: Eine Klinik für Menschenrechte

Wir haben Giuseppina Cassara in Sizilien getroffen. Sie ist Ärztin an der «Clinica Legale per i Dritti Umani» (CLEDU) in Palermo, wo sie innerhalb eines multidisziplinären Teams für die Begleitung von Geflüchteten arbeitet, das sich an den ethnopsychologischen Methoden Tobie Nathans und an der Gestalttherapie orientiert.Hintergründe des Leidens Original Author:  Interview: Jean Duflot Transkription: Matthieu Espère Beide FCE - Frankreich

weiterlesen
Inhalt abgleichen

letzte KommentareRSS

Avatarbild von Jochen Jochen hat den Artikel BUCHVORSTELLUNG: Eine kritische Analyse kommentiert.
Avatarbild von Gast Ein Gast hat den Artikel BUCHVORSTELLUNG: Eine kritische Analyse kommentiert.
Avatarbild von Christine de Bailly Christine de Bailly hat den Artikel SYRIEN: Überlebenswichtige Gärten kommentiert.

letzte AktivitätenRSS

Avatarbild von ute ute hat den Artikel UKRAINE: Das Bergmassiv Svydovets retten! editiert.
Avatarbild von ute ute hat den Artikel MIGRATION: Jagdszenen in Ungarn editiert.

Newsletter abonnieren

Adressen

Globale E-Mail Adresse:

France:
Hameau de St-Hippolyte
F-04300 Limans
Tel.: +33-492-73 05 98
Schweiz/Suisse:
St. Johanns-Vorstadt 13
Postfach 1848
CH-4001 Basel
Tel.: +41-61-262 01 11
PC/CCP 40-8523-5

Österreich:

Lobnik 16
A-9135 Bad Eisenkappel/
Železna Kapla

Mühle Nikitsch
Berggasse/ Travnik 26
7302 Nikitsch/ Filež
Tel: +43-650-34 38 378


Deutschland:

Hof Ulenkrug
Stubbendorf 68
17159 Dargun
Tel.: +49-399 59-20 329
Fax: +49-399 59-20 399

Ukraina | Україна:

vul. Borkanyuka 97
90440 Nizhne Selishche
Khust, Zakarpatia
Fax: +380-31 42-512 20

Romania:

Joachim Cotaru
RO-557168 Hosman
Tel. +40-740-959 389
Fax +40-269-700 700
 

Home - Themen - Archipel - Über das forumcivique - Shop - Mitmachen - Spenden

Europäisches BürgerInnen Forum - Forum Civique Européen - European Civic Forum - Foro Cívico Europeo