Reisen in das Land der Kriege

Kurt Köpruner, österreichischer Manager einer Regensburger Maschinenbauagentur, reiste aus beruflichen Gründen in den Jahren 1990 bis 2000 viele Male in das zerfallende Jugoslawien. Was er dort selber erlebt und in vielfältigen geschäftlichen und privaten Kontakten erfahren hat, entspricht ganz und gar nicht den hiesigen "amtlichen" Darstellungen von der Krise am Balkan."Soweit es meine Zeit zuließ", schreibt Kurt Köpruner, "war ich im Laufe der zehn Jahre, über die ich hier schreibe, fortwährend bestrebt, Antworten auf Fragen über die Ursachen und Anlässe der Kriege zu suchen. Original Author:  Herma Ebinger, EBF

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Eineinhalb Jahre nach Milosevic

Interview mit Ivana Spasic, Institut für Sozialtheorie und Philosophie, Belgrad J. L.: Der Sturz Milosevic?s liegt jetzt fast eineinhalb Jahre zurück. Neue Männer haben die Macht in der serbischen und Bundespolitik übernommen, was in den westeuropäischen Ländern als eine einschneidende Veränderung wahrgenommen wird. Hat sich tatsächlich etwas geändert, beispielsweise im Stil der Regierenden?I.S.: Ja, ich denke, wir können definitiv von einer Veränderung reden. Original Author:  Jochen Langer, EBF

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Die Auseinandersetzung um das AKW-Temelín (Teil zwei)

Wie im letzten Archipel geschildert, geriet der Widerstand gegen das AKW Temelín in eine problematische Situation.Die tschechischen Ökologen bekamen zu hören, sie seien im Dienste einer ausländischen Macht tätig.Die Bewegung löst sich aus der "politischen Geiselhaft".In Österreich hatten sich Aktivisten lange Zeit dafür ausgesprochen, die Verhandlungen der EU im Zusammenhang mit einem Beitritt der Tschechischen Republik dazu zu nutzen, die sicherheitstechnischen Probleme Temelíns mit den Beitrittsverhandlungen zu verknüpfen. Original Author:  Bernhard Riepl, Mitglied der Grünen O.Ö.

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ISRAEL-PALÄSTINA: Unterstützung der Verweigerer

Es gibt immer mehr Israelis, die den Krieg gegen das palästinensische Volk ablehnen. Unterstützen wir die Kriegsdienstverweigerer und die israelischen Soldaten, die sich weigern, in den besetzten Gebieten ihren Militärdienst zu leisten und an der Repression gegen das palästinensische Volk teilzunehmen.Es sitzen zur Zeit an die 40 Kriegsdienstverweigerer in den israelischen Militärgefängnissen.Sie können an den israelischen Verteidigungsminister schreiben, um ihre Freilassung zu fordern: Mr.

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OSTWIND 08 (März 2002)

Die politischen Parteien in der UkraineFür Westeuropäer sind die politischen Entwicklungen in der Ukraine und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion nur schwer verständlich. Neben einem weit verbreiteten Desinteresse, hier wie dort, und wenigen Informationen spielt auch die Intransparenz bei den politischen Entscheidungsprozessen eine Rolle. Anstatt einer politischen Diskussion und Auseinandersetzung wird Reklame zu einem der wichtigsten Mittel der Wahlwerbung. Ein Beispiel der Absurdität unter vielen ist z. B.

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Komplexe Fragen

Die Fragen, die im Leserbrief von Christian Schwager sowie in den verschiedenen Archipelartikeln über die skandalösen Arbeits- und Lebensbedingungen von MigrantInnen in der industriellen Landwirtschaft aufgeworfen werden, sind äußerst komplex. Original Author:  Raymond Getaz, EBF

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RUSSLAND:Beresowski, Putin und der Krieg in Tschetschenien

Polemik in Moskau, London und Paris: Der ehemalige Pate im Kreml, Boris Beresowski, beschuldigt den Zauberlehrling, den er selbst erschaffen hat, den höchst undankbaren Präsidenten Wladimir Putin, bei den Attentaten, die 1999 den Krieg in Tschetschenien ausgelöst hatten, eine zweifelhafte Rolle gespielt zu haben. Original Author:  Jean-Marie Chauvier, Journalist

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Die Auseinandersetzung um das AKW-Temelin: (Erster Teil)

Im Herbst 2000, als mit der Ladung der Brennstäbe im südböhmischen AKW Temelin begonnen wurde, entstand eine Protestbewegung, die für die Öffentlichkeit völlig unerwartet war. Zwar verfolgte die österreichische Bevölkerung seit dem Unfall 1986 in Tschernobyl den Bau des in den achtziger Jahren noch vom  kommunistischen Regime in Auftrag gegebenen AKWs mit Sorge. Original Author:  Bernhard Riepl

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MADAGASKAR :Platz des 13. Mai (Erster Teil)

Nach den Präsidentschaftswahlen im Januar 2002 erklärten sich die beiden Kadidaten, der Admiral Ratsiraka und der Bürgermeister von Antananarivo, Ravalomanana, als Sieger. Seither herrscht große Unruhe auf der Roten Insel. Der in Paris lebende madagassische Schriftsteller Jean-Luc Raharimana beschreibt im folgenden Artikel, wie er die letzten dreißig Jahre in Madagaskar erlebt hat. Fortsetzung in der nächsten Nummer.Antananarivo. Platz des 13. Mai. Dieser Platz. Immer wieder dieser Platz. Eine riesige Menschenmasse...Paris. Tours. Boston oder Tremblay. Original Author:  Jean-Luc Raharimanana , Schriftsteller

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Wissenschaftliche Forschung: Aggiornamento

Die Meinung ist weit verbreitet, dass einzig und allein die großen, multinationalen Firmen verantwortlich sind für die systematische Verbreitung und Entwicklung der Biotechnologien. Eine allzu bequeme Dialektik lenkt die Aufmerksamkeit ausschließlich auf diese großen Superstrukturen, gegenüber denen wir machtlos sind. Sicher bestreitet niemand, dass die Ziele von multinationalen Unternehmen wie Monsanto, Novartis oder Biogema möglichst großer Profit und die Vormachtstellung bei der Kontrolle über die Lebewesen unseres Planeten sind. Original Author:  Denis Brutsaert, EBF

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