Polizei-Razzia gegen Sans- Papiers in Berner Kirche

Die Johanneskirche hatte seit einem Monat einer Gruppe von Sans-Papiers Gastrecht gewährt. Die Betroffenen hatten zum Glück eine Vorahnung und schliefen in dieser Nacht auswärts.Die Polizei kam mit einer Liste ? einem Haftbefehl ? mit acht Namen von papierlosen Ausländern, die ausgeschafft werden sollten. Seit diesem brutalen Akt trauen die Sans-Papiers aus der Region Bern dem Schutz der Kirche nicht mehr. Viele von ihnen sind inzwischen wieder untergetaucht. In ein ungewisses Leben, dauernd auf der Flucht. Original Author:  Claude Braun, EBF

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DOSSIER LANDWIRTSCHAFT: Das kalifornische Modell

Landwirtschaft, die viele Arbeitskräfte benötigt, hat eine lange Geschichte: Vor der Mechanisierung wanderten zahlreiche Saisonarbeiter von einer Region zur anderen, um Weizenfelder zu mähen, Rüben zu verziehen oder Wein zu ernten. Original Author:  Jean-Pierre Berlan

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Offener Brief an die Regierungsrätin Dora Andres

Offener Brief an die Regierungsrätin Dora Andres Am 11. März überreichten ein Dutzend VertreterInnen der Sans-Papier-Bewegung aus der ganzen Schweiz dem Sekretär von Frau Andres nebenstehenden „offenen Brief“. Darin wurde sie gewarnt, dass die Verletzung des Kirchenasyls in Bern einen Tabubruch darstelle und dass dieser weitere nach sich ziehen könnte. Zwei Tage später besetzten 50 AktivistInnen der Sans-Papiers-Unterstützungskollektive aus der ganzen Schweiz und Mitglieder von „Augenauf“ während einer Stunde die Räumlichkeiten der privaten Fluggesellschaft „Skywork“ auf dem Berner Flughafen Belpmoos. Diese Firma führt gegen ein Entgelt des Bundes Ausschaffungen von AusländerInnen durch. Sie lässt sich dafür  30‘000.- Franken pro auszuschaffende Person bezahlen! Die eilends einberaumte Pressekonferenz fand ein breites Echo. Sicherlich gibt es zahlreiche Betriebe in ganz Europa, die sich auf ähnlich skrupellose Art an der Ausschaffungspolitik bereichern und eine Negativwerbung verdienen.

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Nr. 25 - Mai 2002

Österreich: Mit dem Projekt "connecting people" versucht die Asylkoordination Österreich in Zusammenarbeit mit UNICEF und anderen NGOs unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ein menschenwürdiges Umfeld zu schaffen. Die Idee zum Projekt reifte im Laufe der Recherchen zur Studie "Die Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Österreich" die 1998 entstand. Wie in den meisten europäischen Ländern wurde auch in Österreich das Problem von den Behörden bisher ignoriert. Original Author:  Redaktion

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Nr. 24 - April 2002

SchwedenDas schwedische Parlament weigert sich überraschend die EU-Richtlinien zur Bekämpfung des Terrorismus abzusegnen. Mit wachsender zeitlicher Distanz zum 11.9. mehren sich die kritischen Stimmen gegen die Beschlüsse von Laken. Original Author:  Redaktion

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Offiziere sagen nein

53 israelische Armeeangehörige haben ein Dokument unterzeichnet, in dem sie erklären, dass sie nicht mehr an militärischen Operationen in den besetzten Gebieten teilnehmen wollen. Die israelische Zeitung Haaretz hat es am 15.

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Eine rachsüchtige Diktatur

Am 2. Februar 2002 erschienen Hamma Hammami, Sprecher der Kommunistischen Arbeiterpartei Tunesiens (PCOT) und drei seiner Gefährten nach vier Jahren Untergrund vor Gericht, um gegen das Urteil, das sie 1999 in ihrer Abwesenheit verurteilt hatte, Einspruch zu erheben. Der Prozess hat nicht stattgefunden, die Angeklagten wurden brutal aus dem Gerichtssaal entführt. Dies bewies wieder einmal die Verachtung des Regimes von General Ben Ali für die Justiz in seinem Land. ?Sie sitzen auf der Anklagebank. Was braucht es mehr? Warum hat man sie im Gerichtssaal geschlagen?

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Der Betrug von Technik und Wissenschaft

Dieser Text wurde für das Unterstützungskomitee von René Riesel geschrieben, der sich am 22. November 2001 vor dem Gericht in Montpellier für die Zerstörung von genmanipulierten Reispflanzen in der Forschungsanstalt CIRAD* zu verantworten hatte. ?Ob wir es wollen oder nicht, wir müssen uns an die Realität gewöhnen, dass unsere Nahrungsmittel unbeabsichtigt Spuren von GMO (genmanipulierte Organismen) aufweisen. Es ist das Werk der Natur.

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Nachspiel

Vor 32 Jahren, am 15. Oktober 1970, ging eine Nachricht um die ganze Welt: Zum ersten Mal in der Geschichte war ein Flugzeug der zivilen Luftfahrt entführt worden. Der Vorfall ereignete sich in der Sowjetunion, dem ?Völkergefängnis?, die westlichen Demokratien hüteten sich also, von Terrorismus zu sprechen. Eine Aggression? Ja, sicherlich.

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Internationales noborder-actioncamp in Straßburg (19. bis 29.6.2002)

Bewegungsfreiheit und die freie Wahl des Aufenthaltsorts sind menschliche Grundbedürfnisse.

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