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von Beatriz Graf,EBF | 2008-05-19 | Bereich: Archipel [Monatsblatt] - Nr. 160 (05/2008)
Am 21. Oktober 2007 überfiel ein vom multinationalen Agrokonzern Syngenta engagiertes bewaffnetes Sicherheitsunternehmen etwa 200 Familien der brasilianischen Landlosenbewegung MST, die gegen die Wiederaufnahme von Versuchen mit genetisch verändertem Soja und Mais in der Syngenta-Versuchsstation von Santa Tereza do Oeste im brasilianischen Bundesstaat Parana demonstrierten. Dabei wurde Valmir Mota «Keno» vom MST getötet sowie mehrere Personen schwer verletzt.1
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von Joëlle Pénochet | 2008-05-19 | Bereich: Archipel [Monatsblatt] - Nr. 160 (05/2008)
«Habt ihr das Erdöl unter Kontrolle, so habt ihr ganze Staaten unter Kontrolle. Mit dem Ernährungssystem habt ihr die Völker unter Kontrolle», sagte Henry Kissinger. Dieser Satz wurde zum Programm der Besatzer im Irak. Die tausendjährige irakische Landwirtschaft wird von den multinationalen Landwirtschafts- und Nahrungsmittelkonzernen zerstört.
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von Jürgen Holzapfel (EBF) | 2008-05-19 | Bereich: Archipel [Monatsblatt] - Nr. 160 (05/2008)
Auch in diesem Jahr wächst auf den Flächen der Genbank für Kulturpflanzen in Gatersleben gentechnisch veränderter Weizen. Ungeachtet von zigtausend Protestbriefen beharrt die Genbank auf der Weiterführung dieser Freilandversuche, mit denen sie im Jahr 2006 begonnen hat, obwohl sie damit ihren Ruf als sichere und eine der weltweit wichtigsten Genbanken zerstört.
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von Nicholas Bell (EBF) | 2008-05-19 | Bereich: Archipel [Monatsblatt] - Nr. 160 (05/2008)
In Spanien werden seit 2001 immer mehr contratos en origen abgeschlossen. Dies ist eine Art von Saisonvertrag, der große Ähnlichkeit mit dem OMI-Vertragssystem in Frankreich aufweist.
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| 2008-05-19 | Bereich: Archipel [Monatsblatt] - Nr. 160 (05/2008)
Die Klagen marokkanischer und tunesischer SaisonarbeiterInnen haben eine regelrechte Kraftprobe zwischen den RichterInnen und dem französischen Staat ausgelöst. Die letzte Runde wurde am 26. März ausgetragen, als das Verwaltungsgericht in Marseille den Präfekten des Departements Bouches-du-Rhône dazu anwies, 23 Saisonarbeitern vorübergehende Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen zu erteilen sowie jeweils 1000 Euro auszuzahlen.
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